Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/106: Revision des Raumplanungsgesetzes · 66 Seiten
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4.8.2 Art. 71 Aufsicht des Bundes
Die VLP begrüsst die Bestimmung.
Die dem ARE zugedachte Rolle gibt mehreren Vernehmlassern Anlass zu kritischen bis ablehnenden Stellungnahmen (AG, BL, SG; biosuisse, CP, VCS).
Chur und SSV weisen auf Auslegungsschwierigkeiten zum Begriff „unerwünschte Entwicklungen“ hin.
4.8.3 Art. 72 Vorübergehende Nutzungszonen
EKL und SHS begrüssen die Bestimmung. Vereinzelt wird eine Ausdehnung des Anwendungsbereichs (GE) bzw. eine Verstärkung des Instruments angeregt (SOBV). err regt an, dass die vorübergehenden Nutzungszonen und die Planungszonen nach Artikel 19 E-REG als Instrumente des Bundes systematisch am gleichen Ort geregelt werden sollten.
4.8.4 Art. 74 Kürzung von Bundesbeiträgen
Während FR, SG und TI der Bestimmung tendenziell ablehnend gegenüber stehen, wird sie vom HEV grundsätzlich positiv aufgenommen. Der FSU möchte am geltenden Artikel 30 RPG unverändert festhalten.
Verschiedene Vernehmlasser beantragen eine Überarbeitung der Bestimmung, um Unklarheiten zu beseitigen (GE; sgv; bauenschweiz, VSEI, KGL, SMU, VLP).
BE und BL halten dafür, dass die Kürzung explizit in die Kompetenz des Bundesrates fallen müsse.
4.9 Rechtsschutz
4.9.1 Art. 75
Das neu vorgeschlagene Beschwerderecht der Kantone im Nutzungsplanverfahren wird begrüsst (BE, BL, GE, SO, VD; VLP). Demgegenüber beantragen verschiedene Vernehmlasser die Streichung von Absatz 2 (SBV; AGBV, Agora, CAJB, FSKB, JLwK, KSE, SBLV, SNP). Der sgv möchte am geltenden Recht nichts ändern.
Während GE und VLP das Beschwerderecht noch etwas weiter fassen möchten, sollte der Bund gemäss FDP bloss über ein Beschwerderecht in Grundsatzfragen verfügen.
Verschiedene Vernehmlasser beantragen, im Bereich der Nutzungsplanung, insbesondere bei der Ausscheidung von Bauzonen, eine Verbandsbeschwerde einzuführen (EVP, GLP, Grüne CH; aefu, Aqua Viva, Archäologie, biosuisse, greenpeace, Hausverein, pro natura, Rheinaubund, SAC, SHS, SL, vbu, VCS, VKMB, WWF). equiterre möchte auch gegen Ausnahmebewilligungen in den Kulturlandzonen ein Verbandsbeschwerderecht einführen.
5 Schlussbestimmungen
5.1 Reservebauzonen
5.1.1 Allgemeine Bemerkungen
Die Einführung der Reservebauzone wird von verschiedenen Vernehmlassern grundsätzlich begrüsst (BE, BS; EVP, GLP, Grüne CH, SP; SBV; aefu, AGBV, Agora, alb, Belmont, bgs, BVSZ, CAJB, écoli, EKL, FSU, greenpeace, Hausverein, IRL, JLwK, Lausanne, LBV, pro natura, Rheinaubund, SBK, SGS, SHS, SVS, vbu, VKMB, WSL, zbb, ZGBV).
Eine vergleichbare Zahl an Vernehmlassern lehnt das Instrument der Reservebauzone hingegen ab oder steht ihm zumindest skeptisch gegenüber (AR, BL, GL, LU, SG, UR, SZ; SAB; economiesuisse, sgv; bauenschweiz, biosuisse, Bündner Planerkreis, CCIG, Forum Landschaft, FRR, HEV, IGS, KBNL, KGL, KPK, Münchenstein, NVS, SAV, SBauV, SBK, SFF, SIHK, SMU, svit, ufs, usic, VCS, VIV, VSEI, VSLG).
Eine grössere Zahl an Vernehmlassern steht dem Instrument der Reservebauzone grundsätzlich offen gegenüber, verlangt aber Anpassungen, um das Instrument anwendungstauglich zu machen (BE, BS,