Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2007/47: Änderungen der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV) · 172 Seiten

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Revisionen UVPV und VBO – Bericht über die Ergebnisse der Anhörung 25. August 2008

Terrainveränderungen von mehr als 1'000 m² für Schneesport- und Erholungsanlagen oberhalb einer Höhe von 800 m.ü.M.

Der Rheinaubund begründet dies damit, dass voralpine und alpine Ökosysteme besonders sensibel seien und Bodenveränderungen grundsätzlich erhebliche Auswirkungen hätten. Im Erläuterungsbericht fehle jegliche Begründung, weshalb hier eine Erhöhung des Schwellenwertes vorgeschlagen werde.

Schweizer Vogelschutz Der Schweizer Vogelschutz beantragt, den Schwellenwert bei 2 000 m² zu

(SVS) belassen. Für die Erhöhung des Schwellenwertes werde im Erläuterungsbericht

keine Begründung angegeben.

Eidgenössische und Die ENHK beantragt, den heutigen Schwellenwert von 2000 m² unverändert kantonale Kommissio- beizubehalten.

nen und Institutionen

Eingriffe in das natürliche Terrain zur Planierung und Vereinheitlichung der

Eidg. Natur- und Heimat- Skipisten hätten negative Auswirkungen sowohl auf das Landschaftsbild, als auch schutzkommission auf Vegetation und Fauna. Dazu kämen weitere potentiell konfliktuelle

(ENHK)

Umweltauswirkungen (Erosion, Gewässerschutz, etc.).

Nicht angeschriebene Mountain Wilderness beantragt, den heutigen Schwellenwert von 2000 m²

Umwelt- und Raumpla- unverändert beizubehalten. Dieser soll sich aber nicht auf Beschneiungsanlagen nungsverbände beziehen (diese sollten als eigene Kategorie im Anhang aufgeführt werden, vgl.

Kap. 7.28).

Mountain Wilderness

Eine Terrainveränderung bis 2000 m2 sei schon sehr gross und stelle einen bedeutenden Eingriff in die Landschaft dar.

7.28 Anlagetyp Nr. 60.4 (Beschneiungsanlagen)

Änderungen gemäss In Anlagetyp Nr. 60.4 (Beschneiungsanlagen, sofern die beschneibare Fläche über Revisionsentwurf 50 000 m² beträgt) wird aus Gründen der Einheitlichkeit (innerhalb der Anlagen

unter Ziffer 6) die Masseinheit von ha auf m² geändert; die Schwellenhöhe bleibt aber unverändert.

Zusammenfassung 11 Kantone (ZH, BE, UR, NW, SO, BL, AI, AG, TI, NE und JU) stimmen dem

Entwurf zu. Der Kanton Graubünden beantragt eine Verdoppelung des UVP-Schwellenwerts. Die SVP fordert pauschal eine massive Erhöhung des

Schwellenwerts, während der Rheinaubund und Mountain Wilderness den

Schwellenwert gegenüber heute stark senken möchten.