Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2007/74: Via sicura; Handlungsprogramm des Bundes für mehr Sicherheit im Strassenverkehr · 104 Seiten

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- Verstoss gegen die Rechtsweggarantie der Bundesverfassung und Verletzung des rechtlichen Gehörs (AI,

AR, TG, ZH, Kapo AI).

- Eintreibung von Bussen über den Betreibungsweg würde vielfach erfolglos bleiben (GL, ASTAG, Car Touris-

me Suisse, IGWV).

Keine Stellungnahme / nicht betroffen: SAB, SGV , economiesuisse, AGU, ANCV, asa, ASCV, ASG, ASPE,

Distiswiss, FSS, Future Bike, Ingenbohl, IRM BE, IRM BS, IRM SG, ISV, IVT ETH ZH, MFK SO, Nez rouge,

OPTICS, ReKo BE, RVS, SchweizMobil, SEVS, SFA, SFMGV, SFV, SGRM, SOV, strasseschweiz, Velokonf., Viniharass, VöV, 2 Private

3.3.3 Frage zu einer Einzelmassnahme im Heilmittelgesetz

3.3.3.1 Frage 31: Sind Sie damit einverstanden, dass Fachpersonen, die Medikamente abgeben dürfen, explizit

und gesetzlich verpflichtet werden, die Kunden und Patienten zu informieren?

(Art. 26 Abs. 3 HMG)

Ja Nein Keine Stellungnahme / nicht betroffen Kantone 20 33

Parteien 3 20

Dachverbände 3 02

Übrige Organisationen 59 919

Private 30 25

Total 115 1629

Zustimmung: AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GE, GR, NE, NW, SG, SH, SO, SZ, TI, UR, VD, VS, ZH, SP, Grüne, SGB, SAB, sgv usam, ACS, AGU, App.Ger. BS, Aefu, ASTAG, ATVSL, auto-schweiz, bfu, Car Tourisme Suisse, CAS, Dachorgan, eco swiss, FER, FMS, FPS, Fräschels, FRE, Fussverkehr, GDK, IGBF, IGWV, Ingenbohl, IRM BE, IRM BS, IRM SG, Kapo AI, Kibü BS, KKPKS, KSBS, KSPD, MFK SO, Netzwerk K&V, Nez rouge, NVB&NGF, OPTICS, PHCH, Pol. Cant. GE, Pro Velo Emmental, ReKo BE, ReKo TG, RoadCross, Routiers, SDHM, SFA, SFMGV, SFV, SGRM, SOV, strasseschweiz, SVA VS, SVI, SVS, SVV, TCS, velosuisse, VfmF, VfV, VöV, VSR, 30 Private

Bemerkungen, Kritiken, Vorschläge:

- Die vertragliche Aufklärungspflicht im Rahmen der ärztlichen Behandlung oder des Medikamentenverkaufs in

Apotheken und Drogerien wird dadurch verdeutlicht (BE).

- Somit könnten sich die Fahrer weniger auf Unwissenheit berufen (KSBS).

- In der Bevölkerung ist diesbezüglich ein grosser Informationsbedarf vorhanden (GDK).

- Eine solche Pflicht besteht eigentlich schon (AG, Dachorgan).

- Informationspflicht nur für Medikamente, welche die Fahrfähigkeit beeinträchtigen (FPS).

- Die Dokumentation dieser Information muss einfach und klar geregelt sein (IRM BS, IRM SG, SGRM).

- Die praktische Ausgestaltung muss konkretisiert werden (SFA).

- Wird schwierig zu vollziehen und zu kontrollieren sein (SH, SZ, SFMGV).

- Es besteht die Gefahr, dass es bei einem allgemeinen Hinweis bleibt. Nur wenn die Information konkret und

fallbezogen ist, kann dies tatsächlich positive Auswirkungen haben (bfu, VfV).

- Es bestehen diverse Unklarheiten, z.B. bei Medikamentenabgabe an Dritte, über die Strafbarkeit der Fachper-

sonen, und wie vorgegangen würde, wenn die fehlende Information vom Fahrzeugführer behauptet wird (AG, VD).