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Vernehmlassung 2007/75: Nationales Programm Ernährung und Bewegung 2008-2012 (NPEB 2008-2012) · 69 Seiten
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Einflussfaktoren mit überzeugender Evidenz als Risikofaktoren für ernährungsabhängige Krankheiten (nach WHO, 2003):
Einflussfaktoren Krankheiten
Häufiger Konsum energie- Adipositas
dichter mikronährstoffarmer
Lebensmittel
Sitzende Lebensweise, Adipositas, Diabetes Typ 2
mangelnde Bewegung
Übergewicht und Adipositas Diabetes Typ 2, Herzkreislaufkrankheiten
Krebs
Gesättigte Fettsäuren Herzkreislaufkrankeiten
Transfettsäuren Herzkreislaufkrankheiten
Natrium Herzkreislaufkrankheiten
Hoher Alkoholkonsum Herzkreislaufkrankheiten, Krebs, Osteoporose Zucker Karies
Tab. 1: Zusammenhang zwischen Einflussfaktoren und nicht-übertragbaren Krankheiten ( WHO 2003)
Ernährungs- In der Globalen Strategie für Ernährung, Bewegung und Gesundheit (WHO, empfehlungen 2004a) werden folgende fünf Empfehlungen abgegeben:
Einhalten der Energiebilanz und eines gesunden Körpergewichtes Limitierung der Energieaufnahme aus Gesamtfett, ein Umgewöhnen vom
Verzehr von gesättigten Fetten zu mehr ungesättigten sowie die Verminderung von Trans-Fettsäuren
Vermehrter Konsum von Früchten und Gemüse, Vollkornprodukten und
Nüssen
Limitierung der Zuckeraufnahme
Limitierung der Salzaufnahme und Sicherstellung der Kochsalziodierung Diese Empfehlungen sind auch die Basis für den Zweiten Europäischen Aktionsplan für Lebensmittel und Ernährungspolicy, sowie für die Schweizerischen Ernährungsempfehlungen (BAG, 2006).
Lebensmittelpyramide Die an Schweizer Verhältnisse angepasste Lebensmittelpyramide vermittelt die wichtigsten Kriterien einer ausgewogenen Ernährung auf bildhafte Weise. Die Empfehlungen richten sich an gesunde Erwachsene. Andere Alters- und spezielle Bevölkerungsgruppen (z.B. Kinder, Schwangere, Leistungssportler, Vegetarier etc.) weisen spezifische Bedürfnisse auf (SGE,
2005a+b; Eichholzer et al., 2005).
18 NPEB 2008–2012 (27.9.2007)