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Vernehmlassung 2007/76: Nationales Programm Alkohol 2008 - 2012 (NPA) · 64 Seiten
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2 Die Alkoholpolitik in der Schweiz
2.1 Gegenstand der Alkoholpolitik
Eine kohärente Eine Alkoholpolitik im Sinne eines kohärenten Gestaltungskonzepts der öf-Alkoholpolitik fentlichen Hand zu Produktion, Vertrieb und Konsum alkoholischer Getränke
unter gesundheitlichen Gesichtspunkten existiert in der Schweiz bis heute erst ansatzweise. Es gibt auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene eine Vielzahl von Regelungen, Einrichtungen und Vorkehrungen, die den Umgang mit Alkohol aus verschiedenen Motiven heraus zum Gegenstand haben und eine Verminderung der vielfältigen Alkoholprobleme anstreben. In ihrer Summe können diese Bemühungen als Alkoholpolitik im weiteren Sinne verstanden werden.
Teil einer integralen In Anlehnung an das Würfelmodell der schweizerischen Suchtpolitik (EKDF Suchtpolitik 2005) ist die Alkoholpolitik heute als Teil einer integralen Suchtpolitik bzw.
einer „Politik der psychoaktiven Substanzen“ zu begreifen. Diese bezieht sich unter Berücksichtigung der gängigen Konsummuster auf die vier Säulen der Schweizer Suchtpolitik (vgl. Abb. 3). Sie umfasst also wesentlich mehr Bereiche als das, was früher gemeinhin unter „Alkoholpolitik“ verstanden wurde.
Abb. 3: Würfelmodell der Suchtpolitik (EKDF, „psychoaktiv.ch“) NPA 2008 – 2012