Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2009/122: Totalrevision des Alkoholgesetzes: Entwurf eines Spirituosensteuergesetzes und eines Alkoholgesetzes · 97 Seiten
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SAV (W6) und SBKV (B27) lehnen eine Bewilligungspflicht aus grundsätzlichen Überlegungen ab. SAV (W6) führt aus, dass die Durchführung von Testkäufen keinen Bedarf nach einem amtlichen Register begründe. Auch HANDELSCHWEIZ (B6) sieht keinen Grund für eine Bewilligungspflicht, zumal eine Bewilligung kaum je verweigert werde.
Für SFF (B4), HANDELSCHWEIZ (B6), VSG (B14) und SBV (B15) besteht kein logischer Grund, die Bewilligungspflicht für den Handel mit Spirituosen auf Bier und Wein auszudehnen. VSG (B14) und SBV (B15) beurteilen dies zudem als verfassungswidrig.
Der Kanton Thurgau (K19) erachtet den Begriff «vereinfachtes Verfahren» als unklar und verlangt dessen Streichung.
Abs. 3
Die für ausschliesslich im Weinhandel Tätige vorgesehene Meldepflicht bei der Weinhandelskontrolle befürworten grundsätzlich 12 Kantone (Zürich, Genf, Luzern, Bern, Schwyz,
Uri, Schaffhausen, Neuenburg, Thurgau, Nidwalden, Wallis, St. Gallen) sowie EVP (P4),
SGB (W1), SBV (W5), AWS (B12), VELEDES (B16), IG DHS (B21), SSV (B23), SOBV (KB17), Centre Patronal (WO3), konsumentenforum (WO11), KAPO Wallis (WO16) und Coop (EU4). Auch FEGPA (PO10), Public Health (PO12), fondationdépendences (PO15), LVT (PO16), SGAP (PO20), FNA (PO26), IOGT (PO30), GREA (PO31), FS (PO33), Ticino Addiction (PO34), REPER (PO39) und Jubla (PO42) können sich mit dieser Sonderregelung einverstanden erklären.
Die Vorschrift als ungenügend erachten demgegenüber drei Kantone (Solothurn, Zug, Basel-Stadt) sowie GDK (K2) und Städteverband (D1). Sucht Info Schweiz (PO4), FEGPA (PO10), fondationdépendences (PO15), LVT (PO16), CRIAD (PO24), FNA (PO26), GREA (PO31), FS (PO33), Ticino Addiction (PO34) und REPER (PO39) erachten die Forderung nach einer Bewilligung als berechtigt. Für infodrog (PO3) und bfu (WO12) ist die Bewilligungspflicht unerlässlich für die Kontrolle des Angebots.
SAPPM (PO1), Blaues Kreuz (PO9), Croix-bleue romande (PO13), AGS (PO14), StiftungStillen (PO23), CRIAD (PO24), FVA (PO25), Krebsliga (PO27), Pro Juventute (PO40) verlangen auf diese Sonderregelung zugunsten einer allgemeinen Bewilligungspflicht zu verzichten.
Auch Swiss Olympic (WO2) lehnt diese Sonderregelung ab.
Art. 6 Einzelhandel
Der Kanton Wallis (K24) äussert sich positiv zur Aufhebung überholter Handelsbeschränkungen, wozu das Verbot des Kleinhandels im Umherziehen, durch Hausieren oder durch Sammelbestellungen gehört. Demgegenüber bedauern die Kantone Waadt (K22) und Tessin (K26) diesen Verzicht, zumal damit eine Kontrolle im Zeichen des Jugendschutzes erheblich erschwert würde. Ähnlich äussert sich die GDK (K2). VBGF (PO38) plädiert, das Alkoholverkaufsverbot durch Reisende beizubehalten. Dies wenigstens nochmals zu überdenken verlangt KKBS (PO37) und behält es sich vor, sich nötigenfalls bei den Kantonen für entsprechende Regelungen einzusetzen.
Abs. 1 Bst. a
12 Kantone (Solothurn, Genf, Luzern, Zug, Uri, Basel-Stadt, Schaffhausen, Neuenburg, Obwalden, Nidwalden, Wallis, St. Gallen), GDK (K2), Städteverband (D1), die Städte Kloten (SG1) und Zürich (SG5), die Gemeinde Kriens (SG2) sowie SGB (W1), SPIRITSUISSE (B7), SOV (B10), AWS (B12), VELEDES (B16), IG DHS (B21), SSV (B23), Vertreter der Weinbranche (SWBV, SVSW, IVN und GOV), Prométerre (KB1), kantonale Vertreter der Landwirtschaft (LBV, BOV, BVBB, SOBV), SAPPM (PO1), Public Health (PO12), AGS (PO14), SGAP (PO20), Jubla (PO42), SJH (WO1), Swiss Olympic (WO2), Centre Patronal (WO3),