Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2009/122: Totalrevision des Alkoholgesetzes: Entwurf eines Spirituosensteuergesetzes und eines Alkoholgesetzes · 97 Seiten
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Centre Patronal (WO3) erachtet das Werbeverbot auf Gebrauchsgegenständen ohne Bezug zu den Spirituosen als unklar.
Für SP (P6) und AWS (B12) müsste Werbung für Spirituosen in und an öffentlichen Verkehrsmitteln erlaubt sein.
Abs. 5
Der Kanton Basel-Landschaft (K13), Hausärzte Schweiz (B5) und FMH (B20) verlangen ein Werbeverbot a) bei und im Umfeld von Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen; b) auf Anlagen im Besitz des Kantons, der Gemeinden oder öffentlich-rechtlicher Körperschaften und Anstalten. Auch NAS (PO5), Blaues Kreuz (PO9), FEGPA (PO10), ISPMZ (PO11), AGS (PO14), fondationdépendances (PO15), LVT (PO16), SAJV (PO19), DOJ (PO21), FVA (PO25), FNA (PO26), Krebsliga (PO27), GREA (PO31), FS (PO33), Ticino Addiction (PO34), FSP (PO35) und Pro Juventute (PO40) wollen die Werbung in und an Anlagen im Besitz des Kantons, der Gemeinden oder öffentlich-rechtlicher Körperschaften und Anstalten verboten wissen. GREA (PO31), FS (PO33) und Ticino Addiction (PO34) unterstützen die Forderung nach einem Werbeverbot in Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie in deren unmittelbarer Umgebung. Ohne weitere Konkretisierungen verlangt REPER (PO39) eine Vervollständigung der örtlichen Werbebeschränkungen. Für CRIAD (PO24) sind diese noch zu wenig restriktiv.
Die Kantone Zug (K8) und Basel-Landschaft (K13) sowie Sucht Info Schweiz (PO4), NAS (PO5), Blaues Kreuz (PO9), FEGPA (PO10), ISPMZ (PO11), Public Health (PO12), AGS (PO14), fondationdépendances (PO15), LVT (PO16), SAJV (PO19), DOJ (PO21), FSKZ (PO22), FVA (PO25), FNA (PO26), Krebsliga (PO27), IOGT (PO30), GREA (PO31), FS (PO33), Ticino Addiction (PO34), VBGF (PO38) Pro Juventute (PO40) und VfS (PO41) verlangen ein Werbeverbot im öffentlichen Raum sowie – zusammen mit dem Kanton Glarus (K16) – auf einsehbarem privatem Grund. Letzteres beurteilt ISPMZ (PO11) zwar als wünschenswert, aber politisch als kaum mehrheitsfähig. FSP (PO35) beantragt nur das Verbot auf öffentlichem Grund, dem sich EKKJ (KA2) anschliesst. Demgegenüber müsste für AWS (B12) die Werbung für Spirituosen auf öffentlichem und privatem Grund erlaubt sein.
Die Grünen (P5) stellen die gleiche Forderung und verlangen zudem ein Werbeverbot an Orten, die hauptsächlich von Personen unter 18 Jahren frequentiert werden. Die SP (P6)
schliesst sich diesen Forderungen weitgehend an, unterstützt von SKS (WO9) und FRC (WO15) und EKKJ (KA2), die zudem ein Werbeverbot für Spirituosen an Grossveranstaltungen verlangen.
Centre Patronal (WO3) qualifiziert die Definition der Orte und Veranstaltungen, die hauptsächlich von Jugendlichen aufgesucht werden, als unklar.
Während die Kantone Zug (K8) und Wallis (K24) Regelungen zum Sponsoring vermissen, begrüsst SPIRITSUISSE (B7), dass Sponsoring erlaubt ist.
Abs. 6
infodrog (PO3) und bfu (WO12) begrüssen die Möglichkeit der Kantone, zusätzliche Beschränkungen zu erlassen.
Demgegenüber macht ein Bundesgesetz nach Meinung von VSG (B14) und SBV (B15) keinen Sinn, wenn es den Kantonen weitergehende Beschränkungen einräumt. AWMP (W3), SAV (W6), SGV (W4), SPIRITSUISSE (B7), SOV (B10), EV (B11), AWS (B12), SW (B13), VELEDES (B16), Swiss Retail (B18), hotelleriesuisse (B19), IG DHS (B21), SDV (B22), SSV (B23), ASW (B25), Vertreter der Weinbranche (SWBV, SVSW, IVN und GOV) und kantonale Vertreter der Landwirtschaft (LBV, BOV, BVBB, BVSZ, ZBV, AZO) sowie Coop (EU4) verlangen eine abschliessende Bundesregelung und damit die Streichung von Abs. 6.