Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2010/110: Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI; Gegenentwurf zur Volksinitiative «Für den öffentlichen Verkehr») · 76 Seiten
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SG für St.Gallen-Sargans, St.Gallen-Rapperswil-Arth-Goldau, St.Gallen-Konstanz (mit entsprechenden Folgen für Finanzierung und Konzession); die KöVNWCH für die Strecke Basel-Delémont-Biel; die SOB auch für die Zubringer der Ostschweiz zur NEAT. GR fehlt für die Strecke Zürich-Chur der raumplanerische Korridorgedanke. Die Region Sarganserland-Werdenberg will erste Priorität für den IC-Halbstundentakt Zürich-Sargans-Landquart-Chur, zudem sollen die drei Agglomerationen im Rheintal mindestens stündlich mit einem Fernverkehrszug (ohne Abgeltung) bedient werden. TG fordert den Viertelstundentakt Zürich-Weinfelden und den IC aus Romanshorn ab Zürich HB weiterhin als non-stop-IC nach Bern.
TEILWEISE einverstanden sind 9 Teilnehmer, davon 1 Parteien (FDP), 1 Dachverband der Wirtschaft (CentrePatronal) sowie 4 Organisationen (Hupac, SBB, VAP, DHS) und 3 weitere Stellungnahmen. Verschiedene Teilnehmer äussern Vorbehalte hinsichtlich des Güterverkehrs. Für die FDP bleibt der Vorteil für den Güterverkehr unklar, für die Hupac und VAP wäre eine Verdrängung des Güterverkehrs auf minderwertige Trassen nicht akzeptabel, die Rheinhäfen fordern Verdichtungen im Güterverkehr, die DHS ein nationales Taktsystem für den Güterverkehr. Die SBB ist mit dem Halbstundentakt nur bei sichergestellter Wirtschaftlichkeit einverstanden. Der Bezirksrat March und Marchgemeinden hält fest, dass ein Abbau im S-Bahnverkehr zugunsten des Fernverkehrs Zürich-Chur keinesfalls akzeptiert würde. VAP und DHS halten den Halbstundentakt ins Bündnerland im Vergleich zur Bedeutung des gestrichenen Chestenbergs für nicht akzeptabel.
MIT NEIN geantwortet hat 1 Organisation, die ErdölV, welche ein nationales Taktsystem für den Güterverkehr als dringender und wichtiger erachtet.
c) Sind Sie damit einverstanden, dass langfristig auf Strecken mit sehr starker Nachfrage der Viertelstunden-Takt realisiert werden soll (S-Bahn- und Fernverkehr)?
Grundtenor
Die grosse Mehrheit derjenigen Stellungnahmen, die diese Frage beantwortet haben (61 von 74), ist damit einverstanden, dass langfristig auf Strecken mit sehr starker Nachfrage der Viertelstunden-Takt realisiert werden soll (S-Bahn- und Fernverkehr). Verschiedene Teilnehmer haben Vorbehalte hinsichtlich Güterverkehr, anderen Angeboten oder der Wirtschaftlichkeit.