Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2010/110: Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI; Gegenentwurf zur Volksinitiative «Für den öffentlichen Verkehr») · 76 Seiten
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Die CVP befürwortet dies insbesondere dort, wo die Transportzeit signifikant höher ist als beim MIV. Der VöV findet, die Chance sei grundsätzlich zu nutzen, die Interessen aber gut abzuwägen. Die SPS plädiert für das Motto "so schnell wie nötig und nicht so schnell wie möglich". Verschiedene (Grüne, WWF, AllianzöVIni, SKS) halten fest, dass Fahrzeitverkürzungen kein Ziel für sich sein dürfen. Einige (SZ, Travail.suisse, SVI, Transfair, GL) erachten dies nicht prioritär bzw. zweitrangig, andere (Lötschberg-Komitee, MGB, Infra) nur wenn für das Knotensystem nötig. Für den SGB ist der Takt wichtig, nicht das Tempo. Gemäss Städteverband ist dies abzuleiten aus dem Knotenprinzip (so schnell wie nötig) und zur Kapazitätssteigerung (auch VCS). BS befürwortet dies auf den Hauptverbindungen zwischen den Metropolitanräumen, das Komitee Pro Wisenberg auf internationalen Strecken. Die SBB befürwortet, dass diese Frage immer geprüft werden soll, die SOB sieht Vorteile zur Stabilisierung der Fahrpläne, die Aktion Freiheit und Verantwortung wünscht Verbesserungen für Personen- und Güterverkehr.
Diverse Teilnehmende haben Vorbehalte hinsichtlich anderer Bereiche: Für verschiedene (Alpenini, BLS, ErdölV) darf dies nicht zulasten der Güterverkehrskapazität gehen. Gemäss UR und SAB soll dies nicht zulasten von Haltepunkten gehen, gemäss BL und KöVNWCH nicht zulasten heutiger Vollknoten, gemäss NE nicht zulasten des Knotensystems. FR beanstandet, dass dies nicht genügen wird, um die Systemzeit von 60 Min. zwischen den Knoten zu erreichen. AG fordert etappierbare Ausbauten (insbesondere Chestenberg). Gemäss RhB gilt es getrennte Netze zu vermeiden. citrap-vaud fordert neue für den Hochgeschwindigkeitsverkehr reservierte Strecken.
Mit TEILWEISE einverstanden geantwortet haben 8 Teilnehmer, davon 1 Partei (FDP), 2 Dachverbände der Wirtschaft (economiesuisse, CentrePatronal) sowie 3 Organisationen (Hupac, DHS,
Lötschberg-Komitee) und 2 weitere Stellungnahmen.
Für die FDP stellt sich wiederum die Frage nach dem Güterverkehr, für die Hupac ist dies beim Güter- und nicht im Personenverkehr anzustreben. Für DHS und Rheinhäfen sind Fahrzeitverkürzungen nur akzeptabel, wenn dies auch zu einer Verbesserung für Güterverkehrstrassen führt. economiesuisse kann die Überlegungen nachvollziehen, fordert aber die Zielkonflikte hinsichtlich Güter- und Personenverkehr zu klären.
MIT NEIN geantwortet hat der VAP, für den dies nur akzeptabel wäre, wenn daraus keine Verschlechterung der Trassenqualität für den Güterverkehr resultiert.