Bericht und Vorlage
Vernehmlassung 2010/126: Agrarpolitik 2014-2017: Weiterentwicklung der Agrarpolitik in den Jahren 2014 bis 2017 · 310 Seiten
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Grundzüge der Vorlage
Abbildung 27
Entwicklung der Gesamtstützung der Schweizer Landwirtschaft
8'000
7'000
6'000
5'000
übrige budgetäre Stützung (v.a. Direktzahlungen)
4'000
3'000
produktgebundene Stützung 2'000
(Grenzschutz und
Marktstützung)
1'000
0
Quelle: OECD
Ausgaben des Bundes
Bei den Bundesfinanzen ist nach einem deutlichen Anstieg in der ersten Hälfte der neunziger Jahre zwischen 2000/02 und 2007/09 ein Rückgang der Ausgaben für das Aufgabengebiet Landwirtschaft und Ernährung um 170 Millionen auf etwas mehr als 3,6 Milliarden Franken zu verzeichnen. Die Ausgaben für die Landwirtschaft sind seit dem Ende der neunziger Jahre von 9 auf gut 6 Prozent der Bundesausgaben gesunken. Die Auswirkungen der Gesetzesrevision auf die Bundesausgaben werden in den Erläuterungen zum Bundesbeschluss über die finanziellen Mittel in der Landwirtschaft detailliert dargestellt (Ziff. 3).
Ausgaben der Haushalte
Abbildung 28 zeigt eine Schätzung der Aufteilung der Nahrungsmittelausgaben für die Jahre 2006/08. Sie wurde erstmals für die Jahre 2002/04 durchgeführt. In Klammer sind jeweils die Zahlen für diese Periode angegeben. Von den Verbrauchsausgaben für Nahrungsmittel wurden die alkoholischen Getränke sowie der direkte Einkauf von Nahrungsmitteln im Ausland durch Konsumenten ausgenommen. Bei der Ausser-Haus-Verpflegung wurden nur die Warenkosten der Restaurationsbetriebe berücksichtigt. In den gesamten Nahrungsmittelausgaben von 33,1 Milliarden Franken (30 Mrd. CHF) machen der Wert der Rohstoffe aus dem Inland 5,9 (5.8) und jener der importierten Lebensmittel 8,3 Milliarden Franken (6.5 Mrd. CHF) aus. Subtrahiert man diese beiden Werte vom Total, so ergibt sich eine Marktspanne der nachgelagerten Branchen von 18,9 Milliarden Franken (18,0 Mrd. CHF). In den Jahren 2006/08 waren die Konsumentenpreise in den Nachbarländern 22,1 Prozent (29,7 %) billiger als in der Schweiz. Ausgehend von den gesamten Nahrungsmittelausgaben in der Höhe von 33,1 Milliarden Franken beträgt die Preisdifferenz zwischen der Schweiz und der EU somit 7,3 Milliarden Franken (8,9 Mrd. CHF).