Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2010/28: Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2012-2015 (Kulturbotschaft) · 31 Seiten
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ASIP
- Technorama in Winterthur: ZH spricht sich dafür aus, dass das Technorama beim SBF verbleiben
soll, da der neue Kriterienkatalog zwar grundsätzlich positiv sei (messbare Erfolge), aber nicht auf das Technorama zugeschnitten.
ZH; TR (bedauert die Reduktion der Mittel)
- Memoriav: Es wird die explizite Erwähnung von Memoriav und eine substantielle Erhöhung der
Mittel angesichts der digitalen Herausforderung verlangt.
ASIP, memo
- Schweizerische Theatersammlung und Tanzarchive: eine Unterstützung soll geprüft werden
ACT, SBüF
- Schweizer Nationalphonothek/Fonoteca in Lugano: Verdoppelung auf CHF 3,2 Mio. pro Jahr
TI; FN, memo (ohne Betrag)
- Freilichtmuseum Ballenberg
BE
- weitere: IGV spricht sich für eine Öffnung des Kreises bezugsberechtigter Institutionen aus (z.B.
Zentrum für Appenzellische Volksmusik, Haus der Volksmusik, Trachtenmuseum)
IGV
• Museen und Sammlungen des Bundes (KB Ziff. 2.1.1.4)
Vereinzelt wird Kritik geübt am Outsourcing im Bereich Museen und Sammlungen und den dadurch voraussichtlich entstehenden Mehrkosten.
SP; BMMA (verlangt mehr Autonomie und Globalbudgets für Museen)
Andere Teilnehmende sind dagegen mit der Vergabe von Dienstleistungen an externe Beauftragte (aus dem Betriebskredit) einverstanden.
Grüne; SC, visarte
Zu den einzelnen Museen und Sammlungen werden ebenfalls nur vereinzelt Aussagen gemacht:
- Sammlung Oskar Reinhart „Am Römerholz” in Winterthur: kein Leistungsabbau
ZH
- Museum für Musikautomaten in Seewen: langfristige Sicherung verlangt
SO
- Gottfried Keller-Stiftung (GKS): die Refinanzierung der GKS wird begrüsst (jährlicher Etat von
CHF 1 Mio.), aber gegen eine Zusammenlegung des Sekretariats GKS mit der Bundeskunstsammlung votiert (Begründung: unterschiedliche Funktionen und Ausrichtungen, widerspricht Reglement GKS, Eigenständigkeit GKS in Frage gestellt, keine Synergien)
GKS
• Filmförderung (KB Ziff. 2.1.2.1)
Verschiedene Teilnehmende machen geltend, der Ausbau der erfolgsabhängigen Filmförderung könne nur mit Zusatzmitteln erfolgen.
Grüne, SP; IGuFP, SC
Es wird sodann eine finanzielle Bestandesgarantie für Swiss Films verlangt.
Grüne, SP; ARF, Cdf, CinéS, EFiK, ph, SC, SF (ab 2012 ein Globalbudget von jährlich CHF 2,9 Mio), SFP (frei werdende Mittel im Bereich Kunst und Design [CHF 1,4 Mio.] in Filmkredit verschieben)
Einigen Teilnehmenden ist es ein explizites Anliegen, die Zukunft des Filmpreises zu sichern.
Grüne, SP; ARF, EFiK (Filmpreis erwähnen), GARP (teilweise), IGuFP, PC (Filmpreis erwähnen), SC, SF, SFP (Filmpreis und zukünftige finanzielle Unterstützung erwähnen)
Einzelne Teilnehmende setzen sich für eine verstärkte Förderung von Filmfestivals ein.
SO (Solothurner Filmtage), TI; Cdf