Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2010/28: Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2012-2015 (Kulturbotschaft) · 31 Seiten

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neue Kooperationsvereinbarung mit Pro Helvetia; die EKK verlangt die vollumfängliche Übernahme der Förderung von Kunst mit digitalen Medien und Kunsträumen durch Pro Helvetia.

4.4 Kernthema 4: Transversale Themen a) Kernthema 4.a: Schaffung transversaler Themen

Grundsätzliche Grosse Vorbehalte Ablehnung

Zustimmung

Kantone 2 (UR, OW) 14 (NW, FR, LU, SO, 1 (GR)

BS, TI, BL, AI, ZH, VD,

ZG, GE, NE, AR)

Politische Parteien 1 (SP) 1 (Grüne) 1 (SVP)

Wirtschaftsverbände 1 (SGB)

Interkantonale und 1 (EDK) 1 (SSV)

interkommunale

Organisationen und Städte

Interessierte Kreise und 17 274

Organisationen

Die Schaffung transversaler Themen wird von einigen Teilnehmenden explizit begrüsst.

JU, UR; SP; IGV, j+m, SBüF, SFV (Hinweis auf Filmgesetz), SMR, UNESCO

Sie sehen darin wichtige Elemente einer aktiven Kulturpolitik des Bundes.

JU; SP

Gewisse Teilnehmende verweisen darauf, dass die Umsetzung der transversalen Themen Mehrmittel erfordert bzw. nicht zu Lasten anderer Bereiche (insb. Filmförderung) gehen darf.

BE, TG (gegen Bundesmittel für Umrüstung von Kinosälen), UR, ZH; ARF, CinéM, CinéS, EFiK, FN, Genève, IGV, j+m, PC, SBüF, SFP, SMR, UNESCO

Andere Teilnehmende stehen den transversalen Themen skeptisch bis ablehnend gegenüber: Sie erachten eine Zusammenarbeit und Koordination zwischen allen Bundesinstitutionen als sinnvoll. Der Bund solle aber nicht Intendant spielen und Themen vorgeben: Themen entstehen durch Kulturschaffende (Stichwort: Kunstfreiheit). Wichtig sei vor allem, dass genügend zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen.

Grüne; SC, SKV, TRC, visarte

Die EDK, sowie einzelne Kantone und Städte kritisieren das Vorgehen: Transversale Themen müssten vorgängig mit den Kantonen und Städten abgesprochen werden, was nicht geschehen sei. Im Weitern werden Folgekosten für die Kantone und Städte befürchtet (Stichwort: Anschubfinanzierung/Impulsprogramme). Insgesamt kann die Haltung von EDK, Kantonen und Ständten am Besten mit dem Begriff „Skepsis” beschrieben werden.

AI, AR, BL, GR, LU, NE, SG, SH, TG (ähnlich), VS, ZG, ZH; EDK; Genève, Zürich

Einzelne Teilnehmende lehnen die Schaffung transversaler Themen ab.

TI; SVP; SSV (Gefahr von Folgekosten für die Kantone und Städte, Stichwort: Anschubfinanzierung/Impulsprogramme)

b) Kernthema 4.b: Konkrete Auswahl der transversalen Themen

Grundsätzliche Grosse Vorbehalte Ablehnung

Zustimmung

Kantone 1 (OW) 11 (NW, FR, SO, BS, BL, 1 (GR)

UR, AI, SG, ZG, GE, AR)

Politische Parteien 1 (SP) 1 (SVP)