Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2011/19: Bundesgesetz über die Weiterbildung (Weiterbildungsgesetz, WeBiG) · 78 Seiten
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Vernehmlassung zu einem Entwurf für ein Bundesgesetz über die Weiterbildung
Die GLP regt eine Erweiterung des Grundkompetenzenkatalogs an: „Medienkompetenz“, „Politische Kompetenz“, „Alltagsbewältigung“. Sie weist auf die Wichtigkeit der Nachholbildung hin.
Dachverbände der Städte, Gemeinden und Berggebiete
Der Städteverband begrüsst den Artikel und möchte Elternbildung als Grundkompetenz definieren.
Dachverbände der Wirtschaft
KV Schweiz und SGB begrüssen die Regelung von Grundkompetenzen im Weiterbildungsgesetz und regen die Definition von Mindeststandards an.
Die SBVg begrüsst den Artikel.
SGB schlägt eine Umformulierung (Erweiterung) von Buchstabe d an:
„weitere Schlüsselkompetenzen zur Teilhabe am wirtschaftlichen und sozialen Leben.”
Die vorgesehenen Mittel seien zu tief angesetzt.
Economiesuisse anerkennt die Wichtigkeit von Grundkompetenzen, zeigt sich aber sehr kritisch in Bezug auf "IKT-Kompetenzen" sowie "Rechte und Pflichten". Eine Erweiterung des Katalogs kommt für economiesuisse auf keinen Fall in Frage.
SAV begrüsst die Regelung von Grundkompetenzen im Weiterbildungsgesetz, plädiert aber für die Streichung von Buchstabe d. Grundkenntnisse zu Rechten und Pflichten bildeten keine Voraussetzung für die Teilhabe am lebenslangen Lernen.
Interessierte Kreise
Cgas, LCH, holzbau, AGILE, SSL, L&S, IG Grundkompetenzen, Stadt Zürich, SVEB, Pro Infirmis, vpod, AvenirSocial, EgalitéHandicap, Caritas, VSV, VAA und FER begrüssen den Artikel. Gemäss LCH und VAA muss er noch eindeutiger (VAA verpflichtender) formuliert werden. L&S und VSV regen eine klarere Definition auf Verordnungsstufe an. FER verlangt eine genauere Definition von Buchstabe d.
IG Grundkompetenzen und SVOAM schlagen eine Formulierung vor, die Grundkompetenzen abstrakt definiert und keine Aufzählung notwendig macht.
LCH, L&S, Stadt Zürich, IG Grundkompetenzen, SVOAM, VSV und SBAP schlagen vor, den Katalog nicht abschliessend zu formulieren. L&S zählt auch „Problemlösekompetenzen“ zu den Grundkompetenzen. Für Stadt Zürich gehören „Familienarbeit“ und „nachhaltige Lebenskompetenzen“ zum Katalog der Grundkompetenzen. Für IG Grundkompetenzen gehören „Sprachkompetenzen in der lokalen Amtssprache und Fremdsprachenkenntnisse“, sowie „methodische und soziale Kompetenzen“ zum Katalog der Grundkompetenzen. Zu den sozialen Kompetenzen gehörten neben Bürgerkompetenzen auch Lernkompetenz, Selbstkompetenz, Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion, Teamfähigkeit, Organisationskompetenz, Medienkompetenz. Buchstabe d sei deshalb zu eng definiert.
Die NGO Bildungskoalition und mit ihr akte, Greenpeace, Herzstiftung, Pro Natura, SAJV und SUB schlagen die Verwendung des Begriffs Lebenskompetenzen sowie die Ausweitung auf Jugendliche und Erwachsene vor.
Statt „Grundkenntnisse zu den wichtigsten Rechten und Pflichten“ schlagen sie „d. Persönlichkeitsentwicklung, demokratische Mitwirkung und Grundkenntnisse zu den wichtigsten Rechten und Pflichten.“ vor. Eine weitere Gruppe von Grundkompetenzen sollen „e. Wissen und Handeln zugunsten einer Nachhaltige Entwicklung“ sein.
Herzstiftung fordert zusätzlich die Aufnahme von „Wissen und Handeln zugunsten der eigenen und der Gesundheit der Mitmenschen“.
Caritas schlägt statt Buchstabe d „Staatskunde“ vor und plädiert für einen zweiten Absatz:
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„ Die Angebote im Bereich der Grundkompetenzen werden durch niederschwellige Vorbereitungskurse für den Einstieg in die Berufsbildung im Erwachsenenalter ergänzt.“
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