Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2011/49: Bau und Finanzierung eines 4-Meter-Korridors für den Schienengüterverkehr auf der Gotthard-Achse · 56 Seiten
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Tabelle 4
Zusammenfassung der beantragten und ergänzenden Massnahmen
Massnahme Grundlage Betrag
Profilanpassungen Gotthard- Erlasse zum 4-Meter-Korridor 710 Mio. Franken Achse
Vorfinanzierung von Verbes- Erlasse zum 4-Meter-Korridor 230 Mio. Franken serungsmassnahmen auf den
Zulaufstrecken in Italien
Profilanpassungen im Rahmen Leistungsvereinbarung SBB 46 Mio. Franken von Sanierungsarbeiten
1.2.1.5 Begleitende Massnahmen
Verschiedene begleitende Massnahmen zum Profilausbau auf dem Gotthard- Korridor können helfen, die Potenziale des 4-Meter-Korridors möglichst vollwertig auszuschöpfen und bereits während der Bauphase zusätzliche Kapazitäten bereitzustellen. Die weiteren Massnahmen werden in diesem Kapitel beschrieben.
Ziel dieser Massnahmen ist es, zusätzlich zum Profilausbau der Gotthard-Achse Transportkapazitäten für Sattelauflieger mit Eckhöhe von vier Metern zu schaffen. Hierunter zählen grundsätzlich die Erweiterung der Kapazitäten für hochprofilige Verkehre auf der Lötschberg-Simplon-Achse und der Einsatz von innovativem Rollmaterial, das den Transport von Sattelaufliegern mit Eckhöhe von vier Metern erlaubt. Keine dieser Massnahmen ermöglicht es jedoch, die Kapazität für den Transport hochprofiliger Behälter im Umfang eines ausgebauten 4-Meter-Korridors bereitzustellen.
Zur Umsetzung dieser Massnahmen reicht der bestehende gesetzliche Handlungsspielraum aus; es müssen zum heutigen Zeitpunkt keine zusätzlichen finanziellen Mittel beantragt werden.
Rollmaterial zur Beförderung hochprofiliger Sattelauflieger
Eine Ergänzung zum 4-Meter-Korridor könnte mit innovativem Rollmaterial geschaffen werden, das auch bei dem heute gegebenen Lichtraumprofil auf den Zulaufstrecken der Gotthard-Achse (EBV 1/P60) den Transport von Sattelaufliegern mit vier Metern Eckhöhe erlauben würde.
Es gibt heute kein Rollmaterial, das beim Lichtraumprofil EBV 2 hochprofilige Behälter transportieren kann. Verschiedene Konzepte für Rollmaterial mit dieser Eigenschaft befinden sich bei unterschiedlichen Herstellern in der Entwicklungsphase. Die Innovation besteht neben Anpassungen an den bestehenden Wagen darin, dass die Höhe der Wagen verstellbar ist, um die Charakteristiken jedes zu verladenen Sattelaufliegers (Abnutzung der Reifen, Fahrzeuggewicht, etc.) individuell zu berücksichtigen. Dadurch können die Toleranzen zur Berechnung der auf der Schiene erlaubten Eckhöhe der Sattelauflieger vermindert und entscheidende Zentimeter