Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2013/17: Totalrevision des Gütertransportgesetzes; Gesamtkonzeption zur Förderung des Schienengüterverkehrs in der Fläche · 108 Seiten
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Abbildung 5 zeigt in Gegenüberstellung zu Abbildung 4 die "in der Fläche", also im Binnen-, Export- und Importverkehr erbrachten Schienengüterverkehrsleistungen. Im Gegensatz zur Abbildung des gesamten Schienengüterverkehrs liegt der Schwerpunkt der Verkehre auf der West-Ost-Achse der Schweiz bzw. im Dreieck Basel, Zürich und Lausanne. Diese werden nahezu auf dem ganzen Normalspurnetz der Schweiz erbracht. Die Belastungskarte ist letztlich ein Abbild davon, wo in der Schweiz industrielle Wertschöpfung stattfindet. Sie zeigt, wohin Rohstoffe, halbfertige und fertige Erzeugnisse und Konsumgüter auf der Schiene transportiert werden. Die Rangierbahnhöfe Limmattal und Lausanne sind für den Wagenladungsverkehr wichtige Bündelungs- und Knotenpunkte.
Abbildung 5: Belastungskarte Schienengüterverkehr im Binnen-, Export- und Importverkehr (ohne Meterspurnetz) in der Schweiz 2010
Die Gegenüberstellung der Transportleistungen von Strassen- und Schienengüterverkehr in Abbildung 6 zeigt zudem, dass die Schiene vor allem auf langen Strecken ihre Vorteile gegenüber der Strasse ausspielen kann. Entsprechend ist der Marktanteil der Schiene beim Transitverkehr am höchsten.