Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/27: Reform der Altersvorsorge 2020 · 102 Seiten
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Gesetzgebung richten. Ebenfalls positiv äussert sich die DOK zum Verzicht auf die Zahlung von Nichterwerbstätigenbeiträgen beim Vorbezug einer ganzen AHV-Rente sowie zur Abschaffung des Rentnerfreibetrags.
Die Neuerungen der Flexibilisierung werden ferner von PF, Angestellte Schweiz, vom SBK, der KAB, der EKFF und vom vpod begrüsst.
Vorsorge- und Versicherungseinrichtungen, Fachverbände, Durchführung
Die KKAK und VVAK sowie Treuhand Suisse sorgen sich um einen allfälligen grösseren administrativen Mehraufwand mit entsprechenden Kostenfolgen. Die KKAK und VVAK lehnen den Vorschlag, auf die Zahlung von Nichterwerbstätigenbeiträgen beim Vorbezug einer ganzen AHV-Rente zu verzichten, ab. Für den VVP sollte es möglich sein, die Altersrente um weniger als ein Jahr aufzuschieben. Die ALVOSO LLB Pensionskasse erachtet eine Ausweitung der Frühpensionierung in der ersten Säule bis auf Alter 60 als zweckmässig, weil so die beiden Säulen vereinheitlicht werden könnten, ohne die bisherigen flexiblen Pensionierungsmöglichkeiten in der beruflichen Vorsorge einschränken zu müssen.
ASIP, IZS und Publica stimmen dem vorgeschlagenen Modell des Teilrentenbezugs in der beruflichen Vorsorge zu. Für die SKPE sollte die Möglichkeit, den Teilrentenbezug zuzulassen, für die Vorsorgeeinrichtungen freiwillig sein. Allvisa Vorsorge und die Pensionskasse des Kantons Schwyz würden eine zweistufige Lösung bevorzugen, die Lösung des Vorentwurfs sei zu aufwändig und es bestehe kein Bedarf danach.
Übrige
Zu den grundsätzlich Befürwortenden gehören die SKOS (gleichermassen Caritas), die SGHVR, Suissetc, die AUF, Suisseculture (wie SGB), Justitia et Pax, transfair, hotelleriesuisse (wie SAV/economiesuisse), GastroSuisse, Ebenrain-Konferenz sowie eine Privatperson (T.B.). Teilweise wird auf einen leicht erhöhten Administrativaufwand hingewiesen, der aber angesichts des Nutzens als vertretbar erscheine. transfair begrüsst den Vorbezug auf monatlicher Basis. GastroSuisse äussert sich auch positiv zum Verzicht auf die Zahlung von Nichterwerbstätigenbeiträgen beim Vorbezug einer ganzen AHV-Rente
Der Widerstand von 9 Mitgliederverbänden des SGV (SBC, SFF, Spirituosenverband,
Schuhhändler-Verband, VSCS, VTS, Fromarte, Coiffeursuisse, interieursuisse) – mit
grösstenteils gleichlautenden Stellungnahmen – sowie von FER und cp und einer Privatperson (M.Z.) richtet sich gegen die Einführung von Teilrenten in der AHV. Sie plädieren für ein einfaches und kostengünstiges System bzw. in der beruflichen Vorsorge soll es den Vorsorgeeinrichtungen überlassen werden, ob und in welchem Ausmass Teilrenten eingeführt werden.
Zur Abschaffung des Rentnerfreibetrages äussern sich das KMU-Forum und das cp negativ, während GastroSuisse sowie die FER die Änderung gutheissen.
4.2.2 Mindestalter für den Vorbezug der Altersleistung in der beruflichen Vorsorge
Von den 66 Vernehmlassungsteilnehmenden, die sich zur vorgesehenen Erhöhung des Mindestalters für den Vorbezug der Altersleistung in der beruflichen Vorsorge äussern, sind zwei Drittel (44) dagegen. Als Argument gegen die Massnahme wird insbesondere vorgebracht, dass gegen Frühpensionierungen nichts einzuwenden sei, solange sie ausfinanziert seien. 11 befürworten die vorgeschlagene Erhöhung, insbesondere im Hinblick auf die Harmonisierung zwischen den beiden Säulen. Weitere 11 könnten sich mit einer Erhöhung auf 60 Jahre einverstanden erklären.