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Vernehmlassung 2013/41: Teilrevision der Ausführungsbestimmungen zur Eisenbahnverordnung (AB-EBV) und der Verordnung des UVEK über die technischen Anforderungen an die behindertengerechte Gestaltung des öffentlichen Verkehrs (VAböV) · 343 Seiten

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Kapitel: Fahrzeuge Blatt Nr.: 2 Abschnitt: Triebfahrzeuge und Zugskompositionen der Zahnradbahnen

Artikel: Bremsen Ausgabe: 01.07.2010

AB 60.1.b

1 Als zwei voneinander unabhängige mechanische Anhaltebremsen z Z N S

gelten folgende Varianten:

Neigungen 1. mechanische 2. mechanische Anhaltebremse Anhaltebremse

1.1 Alle Zahnradbremse Zahnradbremse z Z N S

1.2 Alle Kombinierte Zahnrad- Zahnradbremse z Z N S

und Adhäsionsbremse

1.3 Bis max. 90 % Adhäsionsbremse Zahnradbremse z N S

2 Die mechanischen Anhaltebremsen und die Beharrungsbremse z Z N S

müssen bei jeder Zugskomposition in einer der folgenden Kombi-

nationen zwei Bremssystemen zugeordnet sein:

Neigungen Bremssystem I Bremssystem II

2.1 Alle Zahnradbremse =  Zahnradbremse =  z Z N S

2.2 Alle Kombinierte Zahnrad- Zahnradbremse =  z Z N S

und Adhäsionsbremse = 

2.3 Bis max. 125 ‰ Kombinierte Zahnrad- Zahnradbremse z N S

bremse =  unterstützt = 

durch Beharrungs-

bremse oder durch

 des Triebfahrzeu-

ges nach AB 60.2b

Ziff. 4

2.4 Bis max. 90 ‰ Adhäsionsbremse =  Zahnradbremse =  z N S

3 Den beiden unabhängigen mechanischen Anhaltebremsen dürfen z Z N S

lediglich die Zahnräder gemeinsam sein.

3.1 Bei hydraulischer Betätigung der Bremsorgane muss jedes Bremssys- z Z N S

tem über separate Rücklaufleitungen entleert werden.

3.2 In diesen Rücklaufleitungen dürfen Ölfilter eingebaut sein, sofern letz- z Z N S

tere bei Verstopfung einen Überlauf freigeben, der keinerlei Rückstau

auf die Leitungen erzeugt.

: 1. mechanische Anhaltebremse

: 2. mechanische Anhaltebremse

Zeichenerklärung: A=Adhäsion, z od. Z=Zahnrad, zZ= alle Neigungen, z≤125 ‰, Z>125 ‰;

N=Normalspur, S=Schmalspur, T=Strassenbahn (Trambahn),

L=nur Triebfahrzeuge

Fortsetzung Blatt Nr. 3