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Vernehmlassung 2013/41: Teilrevision der Ausführungsbestimmungen zur Eisenbahnverordnung (AB-EBV) und der Verordnung des UVEK über die technischen Anforderungen an die behindertengerechte Gestaltung des öffentlichen Verkehrs (VAböV) · 343 Seiten
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Kapitel: Fahrzeuge Blatt Nr.: 8
Abschnitt: Triebfahrzeuge und Zugskompositionen der Zahnradbahnen
Artikel: Bremsen Ausgabe: 01.07.2012
(AB 60.2.b)
3 Bremsversuch: Der Bremsversuch dient der Kontrolle, ob die Wirkung z Z N S
der Bremsen der rechnerischen Bemessung entspricht. Er ist bei Inbe-
triebsetzung und bei periodischen Kontrollen gemäss den folgenden
Anweisungen durchzuführen.
3.1 Einleitung der Bremsung durch den Triebfahrzeugführer (siehe auch z Z N S
Ziff. 2.3):
3.1.1 Der Streckenpunkt, bei dem die Bremsung beginnen soll, wird durch z Z N S
eine neben dem Gleis angebrachte Stopp-Marke festgehalten.
3.1.2 Die Talfahrt muss genügend weit vor dieser Marke beginnen, um mit z Z N S
der Beharrungsbremse die Geschwindigkeit derart regulieren zu kön-
nen, dass sie kurz vor der Marke konstant bleibt. Die entsprechende
Geschwindigkeit vo soll möglichst nahe an der höchstzulässigen Ge-
schwindigkeit vzul liegen.
3.1.3 Beim Vorbeifahren an der Stopp-Marke wird der Stopp-Befehl gege- z Z N S
ben, worauf die Beharrungsbremse auszuschalten (Ausnahme: Ziff.
1.4.1) und möglichst rasch anschliessend die betreffende Anhalte-
bremse einzusetzen ist.
3.1.3.1 Das Ausschalten der Beharrungsbremse umfasst lediglich den Weg- z Z N S
fall der betreffenden Bremskraft, nicht aber das Abkuppeln allfälliger,
zu dieser Bremse gehörender, rotierender Massen.
3.1.3.2 Falls für die Einleitung der Bremsung verschiedene Möglichkeiten zur z Z N S
Verfügung stehen (z.B. Betätigung über Führerbremsventil, durch
elektrisches Organ oder mit Handrad bzw. -kurbel), muss der Brems-
versuch für jede Art der Betätigung durchgeführt werden, sofern die
Grösse oder die Aufbauzeit der Bremskraft von der Art der Bremsbe-
tätigung abhängig ist. Die dabei gemessenen Verzögerungen müssen
in den vorgeschriebenen Grenzen liegen.
3.1.3.3 Bei der Bremsbetätigung mittels Handrad bzw. -kurbel ist die Bremse z Z N S
bis zum Stopp-Befehl in der normalen Lösestellung zu belassen (kein
Vorziehen).
3.1.3.4 Die ausschliesslich zum Sichern des stillstehenden Zuges vorgesehe- z Z N S
nen Bremsbetätigungen (z.B. direkte Betätigung gemäss Art. 60 Abs.
2 Bst. e) werden nur im Stillstand geprüft.
3.1.4 Beim Bremsversuch sind zu messen: z Z N S
3.1.4.1 Geschwindigkeit vo: Infolge der unvermeidlichen Verlustzeit τ wird die z Z N S
Geschwindigkeit beim Ansprechen der Bremse stets höher als vo sein;
3.1.4.2 Bremsweg x; z Z N S
Zeichenerklärung: A=Adhäsion, z od. Z=Zahnrad, zZ= alle Neigungen, z≤125 ‰, Z>125 ‰;
N=Normalspur, S=Schmalspur, T=Strassenbahn (Trambahn),
L=nur Triebfahrzeuge
Fortsetzung Blatt Nr. 8