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Vernehmlassung 2013/41: Teilrevision der Ausführungsbestimmungen zur Eisenbahnverordnung (AB-EBV) und der Verordnung des UVEK über die technischen Anforderungen an die behindertengerechte Gestaltung des öffentlichen Verkehrs (VAböV) · 343 Seiten

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Kapitel: Fahrzeuge Blatt Nr.: 9

Abschnitt: Triebfahrzeuge und Zugskompositionen der Zahnradbahnen

Artikel: Bremsen Ausgabe: 01.07.2010

(AB 60.2.b)

3.1.4.3 Effektive Verzögerung pe, welche mit Hilfe eines passenden Gerätes z Z N S

unmittelbar zu messen und zu registrieren ist. Allgemein zeigt die auf-

genommene p-Kurve stets gewisse Schwingungen. Als effektive Ver-

zögerung pe ist diejenige zu betrachten, die sich nach Aufbau der

Bremskraft als Mittelwert ergibt.

Viel genauer und übersichtlicher lässt sich pe als Neigung der

Geschwindigkeits-Zeit-Kurve ermitteln, falls eine solche aufgenommen

wird;

3.1.4.4 Bremszeit T, lediglich zu Vergleichszwecken. z Z N S

3.1.5 Registrierungen z Z N S

3.1.5.1 Um einen richtigen Einblick in die sich abspielenden Vorgänge zu er- z Z N S

halten, ist es empfehlenswert, ebenfalls die Geschwindigkeit v und

den Weg x in Funktion der Zeit zu registrieren.

3.1.5.2 Zudem sollten im gleichen Registrierdiagramm der Stopp-Befehl, das z Z N S

Abschalten der Beharrungsbremse (Ausnahme: Ziff. 1.4.1) und die

Betätigung bzw. das Einschalten der Anhaltebremse festgehalten

werden.

3.2 Einleitung der Bremsung durch den Übergeschwindigkeitsauslöser z Z N S

(siehe auch Ziff. 2.4).

3.2.1 Bei diesem Versuch wird die Geschwindigkeit auf ca. 70 bis 80 % der z Z N S

Ansprechgeschwindigkeit des Übergeschwindigkeitsauslösers regu-

liert und bei einer Marke neben dem Gleis die Beharrungsbremse

ausgeschaltet (im gleichen Sinne wie Ziff. 3.1).

3.2.2 Wird dabei v (evtl. auch x) in Funktion der Zeit t registriert und das z Z N S

Ansprechen des Übergeschwindigkeitsauslösers markiert, lassen sich

aufgrund des Diagramms die Geschwindigkeit v1 beim Ansprechen

des Übergeschwindigkeitsauslösers und zu Vergleichszwecken die

Bremszeit T1 vom Moment des Ansprechens des Übergeschwindig-

keitsauslösers bis zum Stillstand bestimmen.

Das Ablesen der Geschwindigkeit sowie die Markierung des Bodens

neben dem Gleis beim Ansprechen des Übergeschwindigkeitsauslö-

sers sind zu ungenau, um zu richtigen Resultaten auf Grund des

Bremsweges X zu kommen.

3.2.3 Die effektive Verzögerung Pe ergibt sich unmittelbar aus der Neigung z Z N S

der aufgenommenen Geschwindigkeitskurve. Sie kann aber auch aus

der mit Hilfe eines Verzögerungsmessers registrierten Verzögerung

ermittelt werden.

3.2.4 Für periodische Kontrollen genügt es im allgemeinen, die Zeit T1 mit z Z N S

einer Stoppuhr zu bestimmen, sofern der Moment des Ansprechens

genügend genau feststellbar ist; es ist dann lediglich ein Gerät zur

Messung von pe notwendig.

Zeichenerklärung: A=Adhäsion, z od. Z=Zahnrad, zZ= alle Neigungen, z≤125 ‰, Z>125 ‰;

N=Normalspur, S=Schmalspur, T=Strassenbahn (Trambahn),

L=nur Triebfahrzeuge

Fortsetzung Blatt Nr. 9