Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2013/94: Übergang vom Förder- zum Lenkungssystem / Varianten eines Energielenkungssystems · 163 Seiten
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Einschränkungen
Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu beachten, dass die vermutlich gewichtigsten externen Kosten, die atomaren Risiken sowie die Kosten des Klimawandels, aufgrund der ungenügenden Datenlage nicht berücksichtigt werden (Primärnutzen). Die berechneten volkswirtschaftlichen Auswirkungen enthalten lediglich den Sekundärnutzen der Energieabgabe (Teil der ersten Dividende) sowie die zweite Dividende (Verminderungen von Verzerrungen durch Steuersenkungen). Auch die dritte Dividende, dynamische Innovations- und Wachstumswirkungen, wird im Modell nicht berücksichtigt.
Diskussion der Hauptvarianten
Auswirkungen auf Wohlfahrt, BIP und Beschäftigung
Die pro Kopf Rückverteilung an private Haushalte (V.1) weist negative Auswirkungen auf BIP und Beschäftigung auf. Das Niveau des BIP im Jahr 2050 liegt um 0,6 Prozent unter dem Niveau des Referenzszenario WWB. Auch die Beschäftigung ist um 0,4 Prozent reduziert im Vergleich zum Niveau ohne Lenkungssystem. Hinsichtlich der Wohlfahrtswirkung bleibt die Wohlfahrt nahezu auf dem Niveau des Referenzszenarios.
Bei der Kompensation über die Senkung der Mehrwertsteuer (V.2) resultieren positive Effekte auf das BIP, neutrale Effekte auf die Beschäftigung und schwach positive Wohlfahrtseffekte. Die Abweichungen vom Referenzszenario sind jedoch insgesamt gering und betragen maximal 0,2 Prozent.
Bei der Kompensation über die Senkung der Gewinnsteuer (V.3) spielen sich die Abweichungen in einer ähnlich geringen Bandbreite ab wie bei der Mehrwertsteuer. Es resultieren geringfügige Wohlfahrtsgewinne, verbunden mit leicht negativen BIP- und Beschäftigungswirkungen.
Die Reduktion der Senkung der AHV-Beiträge (V.4) weist leicht positive Beschäftigungs- und negative BIP-Wirkungen auf. Die Wohlfahrtseffekte sind durchwegs positiv.
Die Senkung der Einkommenssteuer (V.5) hat neutrale Auswirkungen auf das BIP, jedoch vergleichsweise starke positive Beschäftigungswirkungen (rund 0,6 Prozent in 2050) sowie positive Wohlfahrtswirkungen.