Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2013/94: Übergang vom Förder- zum Lenkungssystem / Varianten eines Energielenkungssystems · 163 Seiten

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dar, die alle von einer Senkung der AHV –Beiträge negativ betroffen sind. Bei den

Rentnerhaushalten zeigen sich zusätzlich regressive Verteilungswirkungen, bei den anderen Haushaltstypen sind die Wohlfahrtsgewinne nur sehr schwach regressiv bis proportional verteilt. Die Haushalte ohne Kinder mit den 20 Prozent niedrigsten Einkommen sind leicht negativ betroffen.

Eine Energieabgabe in Kombination mit einer Reduktion der Einkommenssteuer (V.5) zeigt starke regressive Verteilungswirkungen für alle Haushaltstypen.

Zusammenfassend kann festgehalten werden:

Mit Ausnahme der pro Kopf Rückverteilung an private Haushalte (V.1) weisen alle anderen untersuchten Varianten (V.2 bis V.5) eines Lenkungssystems mehr oder weniger starke regressive Verteilungswirkungen auf.

Die Senkung der AHV-Beiträge (V.4) ist bei den erwerbstätigen Haushalten mehr oder weniger neutral, regressive Wirkungen ergeben sich jedoch bei den Rentnerhaushalten.

Ein Lenkungssystem, welches annähernd verteilungsneutral ausgestaltet werden soll, muss also in irgendeiner Form eine pro Kopf Rückverteilung an private Haushalte beinhalten.

Zwischen den Zielen der Effizienz und Verteilungsneutralität eines Lenkungssystems besteht ein Trade-off.

Diskussion der Mischvarianten

Auswirkungen auf Wohlfahrt, BIP und Beschäftigung

Die Untersuchung der Mischvarianten wurde vom Gedanken geleitet, eine Variante zu finden, bei welcher ein möglichst ausgeglichenes Verhältnis zwischen Effizienz- und Verteilungswirkungen besteht.

Die Variante Senkung Einkommenssteuer und Senkung Gewinnsteuer (V.10) hat insgesamt die positivsten volkswirtschaftlichen Auswirkungen. Es lassen sich positive Wohlfahrts- als auch Beschäftigungsgewinne erzielen. In Bezug auf das BIP sind die leicht negativen Wirkungen schwächer als bei anderen Varianten (V.6a und V.6b bis V.9).

Die zweitbeste Variante ist die Senkung der AHV-Beiträge und die Senkung Gewinnsteuer (V.7). Es zeigen sich leichte Wohlfahrtsgewinne und neutrale Beschäftigungswirkungen. Die negativen Auswirkungen auf das BIP sind etwas stärker als bei der Variante V.10, aber schwächer als bei den anderen Varianten.

Bei der pro Kopf Rückverteilung an private Haushalte, Senkung der Gewinnsteuer und Senkung der AHV-Beiträge (V.8) zeigt sich ebenfalls eine leicht positive Wohlfahrtswirkung. Die Beschäftigungswirkungen sind leicht negativ, die Auswirkungen auf das BIP sind ebenfalls negativ.

Die Varianten mit den stärksten negativen Auswirkungen sind die pro Kopf Rückverteilung an