Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2014/19: Vorkonsultation zur Unternehmenssteuerreform (USR III): Massnahmen zur Stärkung der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit · 13 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 12Fedlex · Ergebnisbericht

• Im Zusammenhang mit einer möglichen Verbreiterung der Bemessungsgrundlage erachten 9 Kantone (SZ, ZG, FR, SO, BS, BL, AR, GR, JU) sowie die FDK und die KdK Anpassungen bei der Teilbesteuerung von Einkünften aus Beteiligungen als prüfenswert. Weitere 5 Kantone (UR, GL, SG, AG, TG) fordern bzw. begrüssen entsprechende Anpassungen explizit. Demgegenüber fordert NW ausdrücklich den Verzicht auf Anpassungen bei der wirtschaftlichen Doppelbelastung. Die übrigen Kantone äussern keine explizite Präferenz zu diesbezüglichen spezifischen Massnahmen, vertreten aber die grundsätzliche Ansicht, dass zur Gegenfinanzierung Massnahmen bei juristischen Personen bzw. Aktionären im Vordergrund stehen sollen. Die Abschaffung von Steuervergünstigungen natürlicher Personen wird in keiner der eingegangenen Stellungnahmen begrüsst. Die FER lehnt eine Verbreiterung der Bemessungsgrundlage ab.

ZH erachtet die Auswahl der einnahmenseitigen Kompensationsmassnahmen grundsätzlich als Sache des Bundes. NE ist der Ansicht, dass die einnahmenseitigen Kompensationsmassnahmen vertiefter überprüft werden sollten.