Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2014/19: Vorkonsultation zur Unternehmenssteuerreform (USR III): Massnahmen zur Stärkung der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit · 13 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 7Fedlex · Ergebnisbericht

(4) Zinsbereinigte Gewinnsteuer

• Die grosse Mehrheit der Kantone (BE, UR, SZ, OW, GL, FR, SO, BS, BL, AI, GR, TG, TI, VD, VS, GE, JU), FDK und der SSV lehnen die Einführung einer zinsbereinigten Gewinnsteuer - beschränkt auf das über dem "Sicherheitskapital" vorhandene Eigenkapital - aus heutiger Sicht eher ab. 5 Kantone (NW, ZG, SH, AR, SG), die KdK sowie economiesuisse befürworten die Einführung einer solchen zinsbereinigten Gewinnsteuer oder möchten zumindest eine vertiefte Evaluation.

• 1 Kanton (ZH) hat zu wenig Angaben über die quantitativen Auswirkungen, um sich dazu äussern zu können. Die Stadt Genf lehnt eine zinsbereinigte Gewinnsteuer ab, sofern eine Lizenzbox eingeführt wird.

(5) Weitere steuerpolitische Massnahmen

Die Mehrheit der Kantone (UR, OW, NW, GL, FR, SO, AI, GR, TG, VD, NE, GE, sowie ZH mit Ausnahme der Bewertung bei Zuzug und den Massnahmen bei der Kapitalsteuer und BS mit Ausnahme der Bewertung bei Zuzug), KdK, FDK und FER erachten diese Massnahmen nicht als prioritär und machen ihre Stellungnahmen zu den einzelnen Massnahmen unter diesem Vorbehalt. 3 Kantone (BE, NE, JU) nehmen zu den verschiedenen Massnahmen nicht einzeln Stellung und werden daher - mit der Ausnahme expliziter Aussagen - in der Aufzählung unten nicht erwähnt. Grundsätzlich sind die 3 Kantone (BE, NE, JU) gegenüber den vorgeschlagenen weiteren steuerpolitischen Massnahmen positiv eingestellt. 2 Kantone (VD, GE) lehnen die Massnahmen eher ab, insofern als dadurch die Finanzierbarkeit der vertikalen Ausgleichsmassnahmen eingeschränkt wird. Sie werden deshalb in der Aufzählung unten nicht nochmals erwähnt.

a) 12 Kantone (UR, NW, GL, ZG, FR, SO, BS, BL, GR, TG, TI, JU), die KdK, die FDK und der SSV lehnen die Abschaffung der Emissionsabgabe auf Eigenkapital ab. 10 Kantone (ZH, BE, SZ, OW, SH, AR, AI, AG, VS) und economiesuisse befürworten oder halten die Abschaffung der Emissionsabgabe auf Eigenkapital zumindest für prüfenswert. 2 Kantone (SG, AG) machen ihre Zustimmung zur Massnahme abhängig von den finanziellen Möglichkeiten des Bundes.

b) Die Mehrheit der Kantone (ZH, BE, UR, SZ, OW, NW, GL, ZG, FR, SO, BS, BL, AR, AI, SG, AG, TG, TI, VS), KdK, FDK, SSV und economiesuisse befürworten und begrüssen eine vertiefte Prüfung der Bewertung bei Zuzug. 1 Kanton (SH) steht dieser steuerpolitischen Massnahme kritisch gegenüber. 1 Kanton (JU) sieht die Umsetzung dieser Massnahme eher auf Ebene Kreisschreiben oder in anderer,

wenn möglich nicht verbindlicher Form.

c) 12 Kantone (SZ, NW, GL, ZG, SO, BS, BL, AI, AG, TI, VD, VS), KdK, FDK, SSV (inkl. der Stadt Genf) und economiesuisse sprechen sich gegen einen Wechsel beim Beteiligungsabzug aus. 6 Kantone (UR, OW, SH, AR, SG, TG) befürworten Verbesserungen beim Beteiligungsabzug oder begrüssen eine vertiefte Prüfung des Beteiligungsabzugs.

d) Eine Mehrheit der Kantone (UR, SZ, OW, NW, GL, ZG, FR, SO, BS, BL, SH, AR, SG, TG, TI, VS, wobei SG und TG die Umsetzung getrennt von der USR III unterstützen), KdK, FDK und der SSV begrüssen Massnahmen bei der Verrechnungssteuer oder befürworten zumindest eine vertiefte Prüfung. 2 Kantone (AI, AG) und economiesuisse lehnen die Massnahme ab oder sind der Massnahme gegenüber kritisch eingestellt.

e) 10 Kantone (UR, OW, NW, GL, BL, AI, SG, AG, TG, TI), KdK, FDK und der SSV lehnen Massnahmen bei der Kapitalsteuer ab. 9 Kantone (ZH, BE, SZ, ZG, FR, BS, SO, SH, AR) und economiesuisse begrüssen Massnahmen bei der Kapitalsteuer oder befürworten zumindest eine vertiefte Prüfung. Der SSV würde hingegen einer