Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2015/1: Änderung der Jagdverordnung · 44 Seiten
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Referenz/Aktenzeichen: N091-1288
definiert werden, wie die Mindestanzahl von getötetem Grossvieh reduziert werden könne. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass bis heute in der Schweiz kein Fall bekannt ist, in dem ein Wolf oder Wölfe Grossvieh gerissen hätten.
Eine Kantonskonferenz [KOLAS] schlägt einen Bezug zu den GVE-Werten in der
landwirtschaftlichen Begriffsverordnung vor, wobei bei den Schafen von einem GVE-Faktor von 0.0861 GVE (siehe Anhang 2 Direktzahlungsverordnung) ausgegangen wird.
Ein Kanton [VS] schlägt vor, dass « le nombre de têtes de gros bétail tué qui définit le seuil des dommages importants au sens de l’article 2 doit être ramené au chiffre que le canton juge pertinent ».
Bereich Wald: Eine Organisation [SFV] kritisiert die zu vage Formulierung.
Bereich Landwirtschaft: Acht nationale Organisationen [GS, Mutterkuh Schweiz, SBV, SZV,
Suisseporcs, SZZV, BFSZV, Swiss Beef.CH] und 33 regionale Organisationen18 begrüssen den Vorschlag und stellen einen Detailantrag bezüglich der Schadenschwelle.
Detailanträge zum Absatz 4 Detailanträge zum Aspekt «Schäden an Grossvieh»:
Kantone und Kantonskonferenzen:
Ein Kanton [OW] und eine Kantonskonferenz [KBNL] beantragen, diesen Absatz
entweder zu streichen oder aber eine verbindliche Schadenschwelle festzulegen. Ein Kanton [VD/Division Biodiversité et paysage] beantragt, dass eine verbindliche Zahl festgelegt wird.
Ein Kanton [FR] und eine Kantonskonferenz [KOLAS] beantragen folgende Ergänzung: « Bei Schäden an Grossvieh kann die Mindestzahl der getöteten Nutztiere nach Absatz 2 unter Berücksichtigung der gültigen GVE-Faktoren nach LBV in angemessenem Umfang reduziert werden. Ein Nutztier nach Abs. 2 wird mit einem Faktor von 0.0861GVE gerechnet.»
Ein Kanton [NW] beantragt folgende Änderung: «Bei Schäden an Grossvieh kann muss die Mindestzahl der getöteten Nutztiere nach Absatz 2 unter Berücksichtigung der gültigen GVE-Faktoren nach LBV in angemessenem Umfang reduziert werden. Ein Nutztier nach Abs. 2 wird mit einem Faktor von 0.0861GVE gerechnet.»
Ein Kanton [GR] beantragt folgende Änderung: «Bei Schäden an Grossvieh kann wird die Mindestzahl der getöteten Nutztiere nach Absatz 2 auf zwei Stück Grossvieh innerhalb von zwei Monaten festgelegt in angemessenem Umfang reduziert werden.»
Ein Kanton [VS]beantragt: «(…) le nombre minimal d’animaux de rente tués au sens de l’art. 2 doit peut être ramené à un chiffre approprié.»
18 Agora, Bauernverbände Nidwalden/Obwalden/Uri, Bauernverein Heinzenberg, Bündner Bauernverband, Bündnerischer Schafzuchtverband, Chambre Jurassienne d’Agriculture, Consorzio allevamento ovino e caprino della Vallemaggia, Landwirtschaftsforum UNESCO Biosphäre Entlebuch, Movimento Montagna Viva, Oberwalliser Landwirtschaftskammer, Oberwalliser Schafzuchtverband, Oberwalliser Schwarznasenschafzuchtverband, Schafzuchtgenossenschaften Blatten/Bratsch/Ergisch/Ernen/Glis-Gamsen/Mund/Raron-St. German/Ried-Brig/Staldenried/Törbel/Visperterminen, Schauplatz Schafe Richigen, Schwyzer Kleinviehzuchtverband, Società Agricula Engiadina Bassa, St. Galler Bauernverband, Tessiner Schaf- und Ziegenzuchtverband, Unione Contadini Ticinesi, Urner Kleinviehzuchtverband, Verband Thurgauer Landwirtschaft 33/44 18.81/2002-02774/31/03/13/N091-1288