Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/1: Änderung der Jagdverordnung · 44 Seiten

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Referenz/Aktenzeichen: N091-1288

s’exercer correspond au périmètre des dommages inventoriés et peut être concrétisé sur tous les alpages non protégeables inscrits dans ce même périmètre».

Kanton VD/Division Biodiversité et paysage beantragt: « …d’une durée limitée à la période d’estivage de l’alpage concerné». La période d’estivage pour le petit bétail est de plus de 120 jours. La durée (60 jours) de tir autorisée paraît être trop courte. Si pendant la période d’estivage, un loup attaque régulièrement un troupeau, il semble logique que cet animal puisse être abattu sans contrainte de temps durant la période de temps. Déjà que ce loup doit se trouver dans l’alpage concerné ce qui rend la tache difficile.

Kanton VD/Service de l’agriculture: «L’autorisation de tir doit servir à empêcher que les animaux de rente ne subissent de nouveaux dommages. D’une durée limitée à 60 jours, elle est restreinte à un périmètre de tir approprié. Celui-ci correspond au périmètre de l’alpage, si aucune mesure de protection raisonnable ne peut y être prise.». Aus Sicht des Kantons VD/Service de l’agriculture gibt es keine Gründe weitere Kriterien hinzuzufügen, welche zu Lasten der Schafe und deren Besitzer gehen.

Im Kanton Schwyz bestehen divergierende Meinungen bezüglich einer Befristung: Während das Amt für Landwirtschaft eine Befristung ablehnt, plädiert das Amt für Natur, Jagd und Fischerei für die Beibehaltung der 60-tägigen Frist.

Bereich Landwirtschaft

Eine nationale Organisation [SAV] fordert: «Die Abschussbewilligung muss der Verhütung weiteren Schadens an Nutztieren dienen. Sie ist auf längstens 60 120 Tage zu befristen sowie auf einen angemessenen Abschussperimeter zu beschränken. Dieser entspricht dem

Alpperimeter, wenn dort keine zumutbaren Schutzmassnahmen ergriffen werden können.» Sieben nationale Organisationen [GS, Mutterkuh Schweiz, SBV, SZV, SZZV, BFSZV, Swiss Beef] und 23 regionale Organisationen22 fordern: «Die Abschussbewilligung muss der Verhütung weiteren Schadens an Nutztieren dienen. Sie ist solange gültig, wie die Gefahr von weiteren Angriffen und Schäden bestehen bleibt. Sie ist auf längstens 60 Tage zu befristen sowie auf einen angemessenen Abschussperimeter zu beschränken. Dieser entspricht dem

Alpperimeter, wenn dort keine zumutbaren Schutzmassnahmen ergriffen werden können.» Sie beantragen zudem, die Bedingungen und Auflagen bezüglich Schutzmassnahmen zu streichen.

Eine nationale Organisation [Agridea] beantragt: «…celui-ci correspond au périmètre de l’alpage, si aucune mesure de protection raisonnable ne peut y être prise ou que le

renforcement des mesures existantes n’est pas possible».

Eine regionale Organisation [Oberwalliser Landwirtschaftskammer] stellt den gleichen Antrag wie die KOLAS.

Bereich Arten-, Natur- und Landschaftsschutz: Eine Organisation [CHWOLF] fordert folgende Ergänzung im Sinne eines Subeventualantrags: «Die Abschussbewilligung entspricht einer delegierten Bundesaufgabe und ist den beschwerdeberechtigten Organisationen mit

Bekanntgabe der Einsprachefrist zu eröffnen.»

Bereich Tierschutz: Zwei Organisationen [TIR, Alliance Animale Suisse] beantragen folgende Änderung: «Die Abschussbewilligung muss der Verhütung weiteren Schadens an Nutztieren oder der Sicherheit von Menschen dienen und darf nur in vorgängiger Absprache mit dem BAFU verfügt werden. Sie ist auf längstens 60 Tage zu befristen sowie auf einen

angemessenen Abschussperimeter zu beschränken. Dieser entspricht dem Alpperimeter,

wenn dort keine zumutbaren Schutzmassnahmen ergriffen werden konnten können».

Eine Organisation [STS] beantragt die ersatzlose Streichung des letzten Satzes (Dieser entspricht dem Alpperimeter…).

Bereich Jagd: Zwei Organisationen [JagdSchweiz, Diana Suisse] beantragen, die

Abschussbewilligung für die Gesamtdauer einer potenziellen Gefahr gelten zu lassen. Diana Suisse beantragt zusätzlich die Streichung des letzten Satzes in Absatz 6 «Dieser entspricht dem Alpperimeter…können».

22 Organisationen gemäss Fussnote 20 36/44 18.81/2002-02774/31/03/13/N091-1288