Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2016/31: Änderungen der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) und der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV): Preisfestsetzung von Arzneimitteln nach dem Urteil des Bundesgerichts vom 14. Dezember 2015 und Vergütung von Arzneimitteln im Einzelfall · 45 Seiten

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Patientenschutzorganisationen (10): ASRIMM, CFCH, IG seltene Krankheiten, KL CH, ProRaris, RDAF, SGP, SLEV, SMA, SVOI

Pharmaindustrie (11): ASSGP, Bündnis freiheitliches Gesundheitswesen, Dakomed, Galenica Santé, IG Schweizer Pharma KMU, intergenerika, interpharma, pharmalog.ch, scienceindustries, SVKH, vips

Leistungserbringer (10): H+, APA, FMH, mfe, pharmaSuisse, ChiroSuisse, SGMO, UNION, NVS, GSASA, SMCF, oncosuisse

Versicherer und ihre Verbände (5): curafutura, Helsana, OS KV, SGV SSMC, santésuisse

Weitere interessierte Kreise (7): Frau Ch. de Kalbermatten aus Sion, Frau A. Kanziger aus Bern, Dr. med. F. Walder aus Liestal, cP, SAKK

3.2 Ablehnung des Entwurfs

Parteien (1): SVP

3.3 Verzicht auf Stellungnahme

Die Kantone GL, SH, SZ sowie SSV, VSAO, Travail.Suisse, GE-KVG, ZMT

4 Zusammenfassung der Stellungnahmen

4.1 Allgemeine Stellungnahmen

4.1.1 Übersicht

Die Mehrheit der Kantone, FDP, SPS, ASSGP, Bündnis freiheitliches Gesundheitswesen, Dakomed, Galenica Santé, IG Schweizer Pharma KMU, intergenerika, interpharma, pharmalog.ch, scienceindustries, SVKH, vips, H+, APA, FMH, mfe, pharmaSuisse, ChiroSuisse, SGMO, UNION, NVS, GSASA, SMCF, oncosuisse, curafutura, Helsana, OS KV, SGV SSMC, santésuisse, acsi, frc, Inclusion Handicap, SKS, SGP, Verein Morbus Wilson, ASRIMM, CFCH, IG seltene Krankheiten, KL CH, ProRaris, RDAF, SGP, SLEV, SMA, SVOI, economiesuisse, SGB, SGV, Frau Ch. de Kalbermatten aus Sion, Frau A. Kanziger aus Bern, Dr. med. F. Walder aus Liestal, cP und SAKK befürworten den Entwurf der KVV und der KLV. Die meisten von ihnen bringen jedoch Vorbehalte zu einzelnen Aspekten an.

Die SVP lehnt den Entwurf in den meisten wesentlichen Punkten in einem grossen Umfang ab.

4.1.2 Therapeutischer Quervergleich (TQV)

Die Kantone BS, LU, TG und ZG sowie ASSGP, Galenica Santé, IG Schweizer Pharma KMU, intergenerika, interpharma, scienceindustries, vips, pharmaSuisse, Bündnis Freiheitliches Gesundheitswesen, economiesuisse und SGV wollen die aktuelle Definition des TQV beibehalten. Argumente gegen eine neue Definition des TQV sind unter anderem die bestehende Rechtssicherheit und die bewährte Rechtsprechung zur bisherigen Definition des TQV. Auch sollen Innovationen bei jeder Überprüfung honoriert werden, dies u.a. unter Verweis auf das Bundesgesetz vom 15. Dezember 2000 über Arzneimittel und Medizinprodukte (HMG) (Kantone BS, LU und ZG).

Der Kanton SG ist der Auffassung, dass die Absicht des BAG richtig sei, jedoch sei die Durchführung mehrheitlich illusorisch, da es nur wenige vergleichende Studien gebe und die Umsetzung sehr aufwändig sei.

curafutura, Helsana, santésuisse, asci und SKS beantragen, dass beim TQV alle Therapie-Alternativen mit einbezogen werden unabhängig vom Patentschutz.