Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2016/58: 15.410 Pa.Iv. de Buman. Mehrwertsteuer. Dauerhafte Verankerung des Sondersatzes für Beherbergungsleistungen · 11 Seiten

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Travail.Suisse, Centre Patronal, Fédération des Entreprises Romandes, TREUHAND SUIS-SE (Schweizerischer Treuhänder-Verband), Schweizer Tourismus-Verband (STV), Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB), Schweizerischer Städteverband (SSV), Schweizerischer Gemeindeverband (SGV).

44 weitere Teilnehmende: Association pour le développement du Nord Vaudois, Association Romande des Hôteliers, Au Parc hôtel Freiburg, Bern Tourismus, Berner Bergbahnen,

Chambre vaudoise des arts et métiers, Freiburger Hotelier-Verband, Gastrofribourg, Gastrozürich, Gastro Zürich-City, Hôtel Cailler Charmey, Hôtel Elite Freiburg, Hôtel Ibis Bulle-La Gruyère, Hôtel-Restaurant Mont-Vully, Hotelier-Verein Berner Oberland, Hotellerie

Bern+Mittelland, Hotelleriesuisse Alpes vaudoises, Hotellerie Ostschweiz, Hotelleriesuisse Graubünden, Hotelleriesuisse Yverdon-les-Bains Région Broye et Vallée de Joux, Interhome AG, Jura Bernois tourisme, Jura tourisme, Konferenz der regionalen Tourismusdirektoren der Schweiz (RDK), Municipalité de Leysin, Office du tourisme du canton de Vaud, Parahotellerie Schweiz, Park Inn Lully, Promove, Schweizer Jugendherbergen, Schweizerischer Seniorenrat, Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband (suissetec), Seilbahnen Freiburger Alpen, Seilbahnen Schweiz, Sempachersee Tourismus, Swiss Knife Valley AG, Tourisme neuchâtelois, Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG, Transportunternehmungen Zentralschweiz TUZ, Walliser Bergbahnen (WBB), Walliser Hotelier-Verband, Wirteverband Basel-Stadt, Zürcher Hoteliers, Zürich Tourismus.

3. Die Vernehmlassungsvorlage

Die Vorlage sieht eine Anpassung von Artikel 25 Absatz 4 erster Satz MWSTG vor, indem der Hinweis auf die Befristung des Sondersatzes von aktuell 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen ersatzlos gestrichen wird. Die Vorlage der Minderheit sieht im erwähnten Artikel des MWSTG eine Anpassung des Enddatums vor, bis zu dem Beherbergungsleistungen zum Sondersatz besteuert werden.

Das Inkrafttreten der Vorlage ist auf den 1. Januar 2018 festgelegt, womit eine nahtlose Weiterführung des Sondersatzes gewährleistet wird.

4. Ergebnisse der Vernehmlassung

Überblick

Mit Ausnahme von 2 Parteien (FDP, glp) und Suissetec sind alle Vernehmlassungsteilnehmenden der Ansicht, dass der Sondersatz für Beherbergungsleistungen über das Jahr 2017 hinaus weitergeführt werden soll. FDP, glp und Suissetec sind der Ansicht, dass ein Einheitssatz eingeführt werden soll.

Auseinander gehen die Meinungen hingegen, ob der Sondersatz definitiv im Gesetz verankert oder aber nur befristet verlängert werden soll:

Für eine definitive Verankerung sprechen sich aus: Eine Mehrheit der Kantone (15 Kantone: AI, AR, BE, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, OW, SG, SH, TI, VS), die Hälfte der Parteien (3 Parteien: BDP, CVP, SVP), zwei gesamtschweizerische Dachverbände der Gemeinden,

Städte und Berggebiete (SAB, SGV), ein gesamtschweizerischer Dachverband der Wirtschaft (SBV), die Mehrheit der übrigen angeschriebenen Organisationen (Gastrosuisse, Hotelleriesuisse, Fédération des Entreprises Romandes) sowie alle weiteren Organisationen und Unternehmen aus der Tourismusbranche (Regionalverbände von Hotelleriesuisse, Gastrosuisse und von der Seil- und Bergbahnbranche, regionale Tourismus- und Wirtschaftsverbände, Hotels).