Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2017/33: Verordnungspaket Umwelt Frühling 2018 · 56 Seiten
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Verordnungspaket Umwelt Frühling 2018 Ergebnisbericht zur LRV und EnV
3.3.2.47 Anh. 3 Ziff. 525: Holzfeuerungen – Anforderungen an Staubabscheidesysteme
Der Vorschlag betreffend die Verfügbarkeit von Staubabscheidesystemen findet Zustimmung bei 35 Stellungnehmenden aller Kategorien (Cercl‘Air, FR, JU, KVU, LU, NE, OW, SO, SZ, TG, Stadt Zürich, VD, AefU, aha!, BirdLife, FMH, GELIKO, Greenpeace, Herzstiftung, Krebsliga, Lungenliga, Pro Natura, SGPG, VCS, WWF, SP, Akademien Schweiz, ETH Zürich, OS, Silent-Power, ECO SWISS, scienceindustries, SSV, Swiss Textiles, Swissmem), zumeist ohne Begründung. Der Kanton LU beantragt, dass für Restholzfeuerungen bereits ab einer Leistung von 40 kW eine Verfügbarkeit von mindestens 90 Prozent gefordert werden solle. OS begrüsst die Verfügbarkeitsregelung, wodurch die Standfestigkeit der Abscheider und deren Wartung durch die Betreiber gewährleistet werden.
In insgesamt 46 Stellungnahmen wird dem Entwurf nur teilweise zugestimmt (AG, AI, AR, BE, BL, BS, GE, GL, GR, NW, SG, SH, Stadt Winterthur, UR, ZG, ZH, Boss, Heitzmann, KKAG, LIGNO, SAG, bauenschweiz, BWSo, ERThun, feusuisse, GHP, GebäudeKlima, GrHo, HeGR, HELU, HeS, HIS , HW-R, LaFo, LBV, Lignum, ÖS, PROHOLZ LU, proPellets, SELVA, SFIH, VSFK, VSSM, WaldLuzern, WaldSchweiz, WaldZug). Die meisten der Behörden beantragen, dass die Verfügbarkeit nicht erst ab 70 kW sondern auch für Restholzfeuerungen ab 40 kW (BE) bzw. für alle Anlagen (AG, AI, AR, BL, BS, GL, GR, NW, SG, SH, Stadt Winterthur, UR, ZG, ZH) gefordert werden solle. Der Kanton BE schlägt vor, den Titel der Ziffer in „Anforderungen an Feinstaub-Abscheidesysteme“ zu ändern, um zu präzisieren, dass hier beispielsweise Zyklone nicht mitgemeint sind. Der Kanton GE vertritt die Ansicht, dass die Formulierung auf den Stand der Technik Bezug nehmen sollte, da nicht in allen Fällen 90 Prozent Verfügbarkeit erreicht werden könnten. Der Kanton ZG beantragt, die Verfügbarkeit auf 95 Prozent zu erhöhen, aber in einem Absatz 2 bei Erfüllung bestimmter Kriterien (Optimierung, Wärmespeicher, Schnitzelqualität, bivalente Anlagen) durch die Behörden bewilligte Ausnahmen zuzulassen. Diverse Unternehmen und Verbände (Boss, Heitzmann, KKAG, LIGNO, SAG, bauenschweiz, BWSo, ERThun, feusuisse, GHP, GebäudeKlima, GrHo, HeGR, HELU, HeS, HIS , HW-R, LaFo, LBV, Lignum, ÖS, PROHOLZ LU, proPellets, SELVA, SFIH,, VSSM, Wald-Luzern, WaldSchweiz, WaldZug) vertreten die Ansicht, dass der Vorschlag zu anspruchsvoll und unverhältnismässig sei. Neuanlagen könnten 85 Prozent und bestehende Anlagen 70 Prozent Verfügbarkeit erreichen. Als Begründung wird auf Untersuchungen der Stadt Zürich verwiesen, wonach nur 7 von 24 Anlagen eine Verfügbarkeit von 90 Prozent erreichten, während die andern teilweise deutlich darunter lagen. Der VSFK ist gar der Ansicht, dass lediglich Werte von 80 bzw. 65 Prozent realistisch seien.
Sieben Wirtschafts- und Fachverbände lehnen den Vorschlag ebenfalls mit Verweis auch die Zürcher Studie ab (Prométerre, sbv-usp, SGBV, SMP, SOBV, SVLT, VTL). Der HEV merkt an, dass die Untergrenze auf 500 kW anzuheben sei, weil heute noch keine sinnvollen Messsysteme existierten.
3.3.2.48 Anh. 3 Ziff. 61 Absätze 1 und 2: Gasfeuerungen – Emissionsgrenzwerte
Den Grenzwerten für Gasfeuerungen stimmen 58 Stellungnehmende aller Kategorien zu (AG, AI, AR, BE, BL, BS, Cercl‘Air, FR, GL, GR, KVU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, Stadt Winterthur, SZ, TG, Stadt Zürich, UR, VD, VS, ZG, ZH, AefU, aha!, BirdLife, FMH, GELIKO, Greenpeace, Herzstiftung, Krebsliga, Lungenliga, Pro Natura, SGPG, VCS, WWF, SP, Akademien Schweiz, ETH Zürich, Silent-Power, ECO SWISS, LBV, ÖS, sbv-usp, scienceindustries, SGBV, SMP, SOBV, SSV, SVLT, Swiss Textiles, Swissmem, VSFK, VTL). Der zustimmende Kanton AG hält – wie bereits bei Ziffer 411 – fest, dass das BAFU eine Anlagendefinition für Hell- und Dunkelstrahler verfassen und diese in die Messempfehlungen integrieren solle. Es soll zudem eine Leistungsobergrenze festgelegt werden, damit der mildere Stickoxid-Grenzwert nur bei kleineren Anlagen zum Tragen komme.
Der Kanton GE und 3 Fachverbände stimmen aus unterschiedlichen Gründen nur teilweise zu. Während GE eine analoge Begründung wie der zustimmende Kanton AG anbringt, soll nach Ansicht von GebäudeKlima auch Flüssiggas für Gasfeuerungen vorgesehen werden und
37/56 054.11-00003/00004/00003/00002/Q494-0924