Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2017/33: Verordnungspaket Umwelt Frühling 2018 · 56 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 38Fedlex · Ergebnisbericht
Verordnungspaket Umwelt Frühling 2018 Ergebnisbericht zur LRV und EnV
der Grenzwert sei wie in Anhang 4 in mg/kWh anzugeben. Letztere Ansicht vertreten auch der SVGW und VSG.
Der Kanton JU lehnt die Bestimmung ab.
3.3.2.49 Anh. 3 Ziff. 62 Abs. 3: Gasfeuerungen – Ergänzende Bestimmungen für Stick-
oxide
Der Änderung von Absatz 3 stimmen 58 Stellungnehmende zu (AG, AI, AR, BE, BL, BS, Cercl‘Air, FR, GL, GR, KVU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, Stadt Winterthur, SZ, TG, Stadt Zürich, UR, VD, VS, ZG, ZH, AefU, aha!, BirdLife, FMH, GELIKO, Greenpeace, Herzstiftung, Krebsliga, Lungenliga, Pro Natura, SGPG, VCS, WWF, SP, Akademien Schweiz, ETH Zürich, Silent-Power, ECO SWISS, LBV, ÖS, sbv-usp, scienceindustries, SGBV, SMP, SOBV, SSV, SVLT, Swiss Textiles, Swissmem, VSFK, VTL).
Teilweise zustimmend äussert sich Silent-Power und beantragt, den Brennstoff Methanol explizit zu erwähnen, und nicht nur von Gasgeräten zu sprechen.
Der Kanton JU und der VSFK lehnen den Entwurf ab. Der VSFK fordert die ersatzlose Streichung des Absatzes 3, da direkt befeuerte Gas-Boiler einer Messpflicht unterliegen sollten. Dies bilde die Grundlage für eine Sanierung solcher Geräte, was aus energiepolitischen und lufthygienischen Gründen notwendig sei.
3.3.2.50 Anh. 3 Ziff. 63: Gasfeuerungen – Energetische Anforderungen
Bei den vorgesehenen Verschärfungen der Abgasverluste für Gasfeuerungen zeigt sich ein sehr ähnliches Bild wie bei den analogen Bestimmungen für Ölfeuerungen, weitestgehend auch was die Anträge und Begründungen anbelangt (vgl. Anh. 3 Ziff. 414 oben).
39 Stellungnahmen fallen positiv aus (Cercl‘Air, GE, KVU, LU, NE, OW, SH, SO, Stadt Winterthur, SZ, TI, Stadt Zürich, UR, VD, VS, ZH, AefU, BirdLife, Greenpeace, Pro Natura, VCS, WWF, SP, Akademien Schweiz, ETH Zürich, Silent-Power, ECO SWISS, LBV, ÖS, sbv-usp, scienceindustries, SGBV, SMP, SOBV, SSV, SVLT, Swiss Textiles, Swissmem, VTL).
Teilweise zustimmend äussern sich 11 Teilnehmer (BE, GL, GR, TG, aha!, GELIKO, Herzstiftung, Krebsliga, Lungenliga, SGPG, GebäudeKlima).
15 Teilnehmende sprechen sich gegen den Entwurf aus (AG, AI, AR, BL, BS, FR, JU, NW, SG, ZG, CP, HEV, V3E, VSFK, WKK-Fachverband).
3.3.2.51 Anh. 3 Ziff. 7 Abs. 3: Feuerungen für flüssige Brennstoffe
Der Vorschlag für eine Flexibilisierung der Vorschriften bei anderen flüssigen Brennstoffen wird von 51 Stellungnehmenden begrüsst (AI, AR, BL, BS, Cercl‘Air, FR, GL, GR, JU, KVU, LU, NE, NW, OW, SG, SO, Stadt Winterthur, SZ, Stadt Zürich, UR, ZH, AefU, aha!, BirdLife, GELIKO, Greenpeace, Herzstiftung, Krebsliga, Lungenliga, Pro Natura, SGPG, VCS, WWF, SP, Akademien Schweiz, ETH Zürich, ECO SWISS, HEV, LBV, ÖS, sbv-usp, scienceindustries, SGBV, SMP, SOBV, SSV, SVLT, Swiss Textiles, Swissmem, VSFK, VTL). Oftmals wird aber angemerkt, dass mit dem neuen Absatz 3 der bestehende Absatz 2 gestrichen werden könne. Einige Organisationen für Umwelt und Gesundheit stellen fest, dass das eine Lockerung aus lufthygienischer Sicht darstelle, welche aber dem Klimaschutz diene (AefU, BirdLife, Greenpeace, Pro Natura, VCS, WWF). Auch die SP vertritt diese Ansicht, allerdings dürfe die Massnahme nicht dazu führen, dass es zu höheren Luftschadstoffemissionen komme.
Die Kantone BE, SH und TG, sowie Silent-Power und GebäudeKlima stimmen aus unterschiedlichen Gründen teilweise zu. Nach Meinung von BE und SH ist der bestehende Absatz 2 damit obsolet. Der Kanton TG fordert, dass die Messprogramme vom BAFU zugelassen und begleitet werden sollen, und nicht durch die Behörde, da es sich oft um kantonsübergeordnete Fragestellungen handle. Nach Ansicht von Silent-power soll noch ein Buchstabe c ergänzt
38/56 054.11-00003/00004/00003/00002/Q494-0924