Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2017/91: Bundesgesetz über Tabakprodukte und elektronische Zigaretten (TabPG) · 76 Seiten

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Abbildung 2

Produkteübersicht

Katego- Tabakprodukte (TabP) Elektronische Zigaretten rien (E-Zig)

Unterka- TabP TabP TabP zum Pflanzli- Nikotin- Nikotintegorien zum zum oralen ches haltige freie Rauchen Erhitzen Gebrauch Rauch- E-Zig E-Zig oder produkt

Schnupfen

Produkt- - Zigaret- - Ta- - Kautabak - Kräu- - Flüs- - Flüssig-

beispiele ten bakstäb- - Snus terziga- sigkeit, keit,

- Zigar- chen retten Nachfül- Nachfül-

- Tabak- lung für lung für ren - Tabak- bonbons - Hanf

kapseln mit nikotin- nikotinfreie

- Zigaril- - haltige E- E-Zig los - Erhitzer geringem

Schnupfta- THC- Zig - Erhitzer

- Was- für bak

Produkte Gehalt - Erhitzer für E-Zig serpfei- für E-Zig

fentabak zum

Erhitzen

- Tabak

zum

Selbst-

drehen

- Rollen-

tabak

Tabakprodukte zum Erhitzen

Es handelt sich um Geräte, die ein tabakhaltiges Produkt erhitzen, damit man den dabei entstehenden Dampf inhalieren kann. Das tabakhaltige Produkt wird in irgendeiner Form erhitzt, aber nicht verbrannt. In manchen Geräten wird eine Flüssigkeit erhitzt oder verdampft. Für die einzelnen Produkte hat der Hersteller jeweils grundsätzlich eine Höchsttemperatur definiert, die unter der Verbrennungstemperatur liegt. Gegenüber dem Rauch einer herkömmlichen Zigarette verringert dieser Prozess die Entstehung toxischer Stoffe erheblich, ohne sie jedoch ganz zu verhindern. Die Tabakhersteller propagieren diese Zigaretten als «Produkte mit reduziertem Risiko».

Der VE-TabPG sieht angepasste Warnhinweise sowie eine Meldung an das BAG vor dem ersten Inverkehrbringen vor. Die Meldung ermöglicht die Aufsicht über diesen komplexen, rasch expandierenden Markt.

Tabakprodukte zum oralen Gebrauch und Tabakprodukte zum Schnupfen

Diesen Produkten ist gemeinsam, dass ihr Konsum ohne Verbrennungsprozess erfolgt. Zur Kategorie der Tabakprodukte zum oralen Gebrauch gehören Tabak zum Kauen und Snus. Snus besteht aus Tabak in Pulverform oder fein geschnittenem, aromatisiertem und teils in Portionenbeuteln abgepackten Tabak, der zwischen Lippe und Zahnfleisch konsumiert wird.

Da Snus nicht geraucht wird, entstehen deutlich weniger toxische Stoffe als beim Rauchen. Snus bleibt aber dennoch toxisch. Der Konsum von Snus kann Krebs des Verdauungstraktes hervorrufen; ausserdem erhöht Snus die Sterblichkeit nach Herz-