Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2018/68: Änderung der Verkehrsregeln und Signalisationsvorschriften · 47 Seiten

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S151-0870

3.4. E-OBV

Pro: 44

AG, AI, BE, FR, GE, GL, LU, NW, SG, SO, SZ, TI, UR, VD, ZG, KAPO GE, VPLU, Ville de Lausanne, 2rad, ACS, astag, auto-schweiz, bfu, CP, ECO SWISS, FAKT, Les Routiers, motosuisse, OFV, sgv, SSV, strasseschweiz, SVS, SVSP, TCS, VASOS, VCS, BDP, GRU, GLP, SP, drei Privatpersonen

Contra: 12

BL, BS, GR, JU, NE, OW, SH, TG, ZH, ACVS, KSSD, ParkingSwiss

Auch dieser Vorschlag stösst bei den meisten Vernehmlassungsteilnehmern auf Zustimmung.

Einige Kantone (BL, BS, GR, JU, OW, ZH, TG), die ACVS sowie die KSSD äussern ihre Bedenken bezüglich der Streichung von Ziffer 317. Sie sind der Auffassung, dass Fahrzeuge unabhängig vom jeweiligen Startsystem gegen die Wegfahrt gesichert werden sollten. TG erachtet die Streichung dieser Ziffer als nicht erforderlich und wenig zweckmässig. Diese Ansicht wird damit begründet, dass insbesondere bei Fahrzeugen mit Keyless-Systemen das Zurücklassen des «Schlüssels» eine Gefahr darstelle, da Dritte – und insbesondere Kinder – das Fahrzeug in Betrieb nehmen könnten.

Obschon der Trend sich immer mehr in Richtung schlüssellose Systeme entwickelt, erachtet SH diesen Bussentatbestand für die bestehenden Fahrzeuge mit Schlüssel immer noch als sinnvoll.

3.5. Aufhebung UVEK-VO

Pro: 43

AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NE, SH, SO, TI, UR, VS, ZG, ZH, KAPO GE, VPLU, 2rad, ACS, ACVS, astag, auto-schweiz, CP, ECO SWISS, FAKT, KSSD, Les Routiers, motosuisse, OFV, RoadCross, sgv, strasseschweiz, SVI, SVSP, SVS, TCS, VASOS, Vortritt Fussgänger, BDP, zwei Privatpersonen

Contra: 29

FR, GE, JU, NW, OW, SZ, SG, TG, VD, Ville de Lausanne, agile, bfu, BAW, FUS, HA, LUWW, OWW, PROVELO, SBV, SMO, SSV, SWW, umv, VEKO, VCS, velosuisse, GRU, SP, eine Privatperson

Bezüglich der Aufhebung der UVEK-VO äussern sich einige Kantone ablehnend (FR, GE, JU, NW, OW, SZ, SG, TG, VD). Repräsentativ für die ablehnende Haltung gegenüber der vorgeschlagenen Aufhebung ist die Stellungnahme von NW:

Die Aufhebung der UVEK-VO und damit die Aufhebung der Rechtsverbindlichkeit der SN 640 829a und 640 241 scheint problematisch. Dabei ist die SN 640 829a seit dem 1.2.2006 in Kraft und hat auch dank ihrer Rechtsverbindlichkeit ("Weisung des UVEK") einen wichtigen Beitrag zur heute einheitlichen und verständlichen Signalisation für den Langsamverkehr geleistet. Verliert die SN 640 829a nach dem 31. Dezember 2024 ihre Rechtsverbindlichkeit, verliert sie an Durchsetzungskraft. Umso mehr als unklar ist, wie die Signalisation Langsamverkehr künftig wirksam definiert und geregelt werden soll. Ausserdem ist zu befürchten, dass die nach 12 Jahren notwendige Überarbeitung der Norm sowie die Integration weiterer LV-Formen (Spazierwege, Winterwanderwege, Schneeschuhwanderwege) in die Norm bis 2024 blockiert wird. Ausserdem soll die Wegweisung für Spazierwege, Winterwanderwege und Schneeschuhwanderwege sowie Wanderwege (Wanderwege, Bergwanderwege und Alpinwanderwege) im Rahmen der SSV geregelt werden, wie dies bei der "Wegweiser für Fahrräder und fahrzeugähnliche Geräte" heute bereits der Fall ist.

Insbesondere FR und GE sprechen sich aufgrund der mit dem Vorschlag verbundenen Aufhebung der rechtlichen Verpflichtung der Norm SN 640 829a dagegen aus. Der Stellungnahme von GE zufolge, würde dadurch für die Kennzeichnung von Wanderwegen und anderen Wegen ein der gesetzlichen Ebene entsprechendes Äquivalent fehlen.

Andere Vernehmlassungsadressaten (BL, agile, bfu, HA) verlangen, dass im Falle einer Aufhebung die wichtigsten Inhalte der Normen bei einer künftigen Revision vollständig auf Verordnungsstufe überführt werden.