Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2018/79: Agrarpolitik ab 2022 · 71 Seiten

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Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung: Agrarpolitik ab 2022

 Die vorgeschlagene Lösung würde industriell produzierte Käsesorten wie Mozzarella, Raclette Suisse oder Hüttenkäse unbegründet benachteiligen und zu einer Wettbewerbsverzerrung führen.

 Die Umlagerung zu Gunsten der silofreien Milch ist ein unn ö tiger Markteingriff durch den Bund.

4.5.2 Aufhebung der Beiträge zur Anpassung der Produktion von Früchten und Gemüse an die Erfordernisse der Märkte

Kantone Parteien Organisationen

Zustimmung BE, UR, ZG; LDK, GPS, GLP economiesuisse, 18 nationale und

KOLAS überregionale Organisationen (z.B. Agrarallianz, Pro Natura, Swiss Fruit, Vision Landwirtschaft, VSGP, WEKO, WWF)

Ablehnung SZ, FR, JU - SBV, 21 nationale und überregio-

nale Organisationen (z.B. AGORA, SALS/ASSAF)

Argumente  Ohne Beiträge drohen noch grössere Rückbehalte und damit tiefere

Preise im Bereich Mostobst.

4.5.3 Weinwirtschaft

4.5.4.1 Rebsortenverzeichnis

Kantone Parteien Organisationen

Zustimmung ZG, JU; LDK, Prométerre

KOLAS

Argumente  Die Aufhebung ist nachvollziehbar.

Ablehnung SH, AR SBV und 9 weitere nationale nicht

aus der Weinbranche stammende Organisationen, 7 nationale Weinwirtschaftsorganisationen (z.B.

BSRW und FSV)

Argumente  Art. 62 ist notwendig, um die Kriterien zu definieren, die für die Auf-

nahme einer Rebsorte ins Rebsortenverzeichnis relevant sind.

4.5.3.2 Weinklassierung

Kantone Parteien Organisationen

Zustimmung BE, SO, TG, VS, GPS 5 nationale Organisationen (z.B.

JU FRC, Agrarallianz)

Argumente  Verantwortlichkeit der Weinwirtschaft wird gestärkt, Kantone werden

entlastet

 Segmentierung ist besser dem Markt angepasst

 Konsumenten- und Täuschungsschutz werden verbessert

Zustimmung mit Alter- ZG, FR; BDP AOP-IGP, 4 Organisationen (z.B. nativen LDK, KOLAS IVV, CVA)

072.10-00011 \ COO.2101.101.4.1509400