Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2018/79: Agrarpolitik ab 2022 · 71 Seiten

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Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung: Agrarpolitik ab 2022

Kantone Parteien Organisationen

WWF, Pro Natura, Vogelwarte, primavera, WEKO

Argumente  Strukturen werden zementiert und Marktausrichtung der Branche wird

behindert. Die Mehrerträge sollen in die Bundeskasse fliessen und den Steuerzahlenden zugutekommen.

 Der Bericht der EFK zur Wirtschaftlichkeit der Finanzhilfen zeigt, dass die Massnahme abgeschafft werden sollte.

 Selbstverantwortung und Marktausrichtung der Branche werden behindert.

Zustimmung mit Alter- - GPS Agrarallianz, COOP, Migros

nativen

Alternativen  Zur Ablösung des bisherigen Systems könnten die Mittel alternativ in

der Periode 2022–25 als Projektbeiträge an die Branche ausbezahlt werden.

 Dadurch kann langfristig eine Branchenlösung aufgebaut werden, die ohne Bundesmittel auskommt und gleichzeitig zum Erhalt der bestehenden Marktmechanismen beiträgt.

Ablehnung BE, LU, UR, CVP, SBV, SGP, SMP, SRP, SAV, ASR, SKMV,

SZ, OW, NW, SVP swissherdbook, IGöM, JULA, Mutterkuh GL, ZG, FR, Schweiz, SLV, SSZV, SZZV, Suisseporcs, BL, AI, SG, Swiss Beef, Uniterre, ZVCH, AGORA, Gal-GR, AG, TI, loSuisse, SBLV, SGPV, BO Schafe, SAB, VD, GE, JU; SFF, STS, SVV, GastroSuisse, Bell, fen-LDK, KOLAS aco, SALS, VSF

Argumente  Bisheriges System hat sich bewährt und hat positive Wirkung auf Ein-

kommen der Eierproduzenten.

 Dank Marktentlastungsmassnahmen konnte in den vergangenen Jahren verhindert werden, dass die Produzentenpreise stark gesunken sind und grossen Schwankungen unterliegen.

 Eierproduktion lässt sich nicht im gleichen Tempo reduzieren, wie der Markt reagiert - vor allem nach Ostern. Bildlich dargestellt bedeutet dies, dass eine Legehenne bis Ostern zwei Eier und nach Ostern ein halbes Ei pro Tag legen sollte.

 Bei einer Abschaffung der Beihilfen werden vorzeitige Schlachtungen von Legehennen nötig werden, diese sind jedoch ethisch schlecht vertretbar. Zudem wird dank den Marktentlastungsmassnahmen food waste verhindert.

4.6.4 Befürworten Sie die Aufhebung der Infrastrukturbeiträge für öffentliche Märkte im Berggebiet?

Kantone Parteien Organisationen

Zustimmung BE, ZG, BL, FDP, GLP, economiesuisse, Vision Landwirtschaft,

SG SPS Greenpeace, WWF, Agrarallianz, Pro Natura, Vogelwarte, SKS, STS, primavera, VKMB, Bioterra, WEKO

Argumente  Da die Infrastrukturen weitgehend erstellt sind, sind die Beiträge nicht

nötig. Falls in Zukunft grössere Investitionen auf den öffentlichen

072.10-00011 \ COO.2101.101.4.1509400