Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2018/79: Agrarpolitik ab 2022 · 71 Seiten

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Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung: Agrarpolitik ab 2022

Kantone Parteien Organisationen

GR, AG, GE, JU; (z.B. WWF, Pro Natura), Zuchtorganisa-LDK, KOLAS tionen, Forschungsinstitute, Migros,

Swissgenetics, AGRIDEA, Agrarallianz, Uniterre, IGöM

Argumente  Umsetzung der Tierzuchtstrategie 2030 (Pfeiler der Nachhaltigkeit)

 Anpassung der gesetzlichen Grundlagen an aktuelle Tierzuchtpraxis in der Schweiz

 Bessere Abbildung der heutigen und künftigen Realität in der Rindviehzucht Erhöhung der politischen und gesellschaftlichen Akzeptanz der staatlichen Tierzuchtförderung

 Flexiblere Weiterentwicklung der Tierzuchtförderung

 Zum Gestüt mehrheitlich Zustimmung, da weiterhin im LwG verankert

Zustimmung mit LU, UR, SZ, ZG; - SBV, bäuerliche Kreise (z.B. kantonale Bedingungen und LDK, KOLAS Bauernverbände, Produzenten- und Alternativen Branchenorganisationen), Zuchtorgani-

sationen, IGöM

Bedingungen  LwG 141-1/141-2: Muss- anstatt Kann-Formulierung  Förderung der

Zucht ist unbestritten und soll bereits auf gesetzlicher Ebene fest verankert werden

 LwG 141-2: «andere Institute» streichen oder klar definieren

 LwG 141-4 Ergänzung «Entwicklungsprojekte mit dieser Zielsetzung können ebenfalls mit zusätzlichen Beiträgen unterstützt werden»  Bund sollte die Möglichkeit erhalten, Projekte der Zuchtorganisationen zur Weiterentwicklung ihrer Zuchtprogramme zu fördern.

Alternativen  LwG 141-3-a/141-8: Eigenständige Tierzucht  Förderung soll stärker auf

eigenständige Zuchtprogramme fokussieren, die den Zuchtfortschritt selber erarbeiten, ohne Importgenetik stärker zu fördern.

Ablehnung - - SZZV, BO Schafe

Argumente  LwG 141-4 streichen  System ist zu wenig überschaubar und zu kompli-

ziert. Die Beiträge sollten nur nach LwG 141-3 ausgerichtet werden.

4.10 Pflanzenschutz und Produktionsmittel (7. Titel LwG)

Art. 153a Massnahmen zur Bekämpfung bestimmter Schadorganismen

Kantone Parteien Organisationen

Zustimmung BE, FR , SO, AI, - SBV sowie rund 40 kantonale Sektionen

TI des SBV und Branchenorganisationen, inkl. JardinSuisse

Zustimmung mit Be- ZH, LU, SZ, NW, - -

dingung ZG, SH, AG, TG,

JU; LDK, KOLAS

Bedingung  Prinzip ist gut, aber das Spektrum der möglichen Bekämpfungsmass-

nahmen sollte erweitert werden.

Ablehnung mit Alterna- VS, GE - AGRIDEA

tiven

072.10-00011 \ COO.2101.101.4.1509400