Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2019/39: Pa.Iv. 19.401 «Für eine Stärkung der Pflege - für mehr Patientensicherheit und mehr Pflegequalität» · 101 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 32Fedlex · Ergebnisbericht
pharmaSuisse spricht sich gegen ein Giesskannenprinzip aus. Das Ziel müsse sein, auch Mittel für die Aus- und Weiterbildung weiterer Berufe der medizinischen Grundversorgung zur Verfügung zu haben.
2.3.5 Stellungnahme zu Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe b
Kantone
Die GDK und die Kantone AG, AI, BE, BL, BS, GL, GR, JU, LU, NE, NW, SG, TG, TI schlagen vor, dass die Kantone selbst bestimmen sollen, ob und an welchen Kreis von Absolventinnen und Absolventen sie Ausbildungsbeiträge ausrichten wollen und sprechen sich daher für den Minderheitsantrag II aus. SG verweist darauf, dass der Fokus auf neue Zielgruppen gelegt werden müsse (Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die eine neue sinnstiftende Tätigkeit suchen oder sich in der Nachfamilienphase befinden).
Was die kantonalen Ausbildungsbeiträge für die Personen anbelangt, die einen FH-Studiengang oder HF-Bildungsgang in Pflege absolvieren, werden diese individuell ausgerichteten Beiträge aus Sicht von VS zusätzlich zum System der üblichen Beihilfen gewährt, das auf Stipendien und Darlehen beruht. In diesem Zusammenhang müssten angesichts der bereits bestehenden Beiträge Regeln auf Ebene der Kantone eingeführt werden, um die Kohärenz des Systems sicherzustellen.
In der Bundesversammlung vertretene politische Parteien
Gemäss der FDP besteht kein objektiver Grund, die Absolventinnen und Absolventen dieser Bildungsgänge statt beispielsweise jene der Eidgenössischen Technischen Hochschulen zu unterstützen.
Gesamtschweizerische Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete
Der SGV verlangt Streichung von Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe b.
Gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft
CP verlangt die Streichung von Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe b.
Leistungserbringer und Berufsverbände
SNL weist darauf hin, dass sie darauf angewiesen seien, Quereinsteiger für die Ausbildung zu gewinnen. Auch ohne Betreuungs- und Unterhaltsverpflichtungen seien Erwachsene auf ein Grundsalär angewiesen.
Institutionen der Bildung
Gemäss BFH, FKG-CSS, HEdS-FR, HEdS-VS, swissuniversities ist die finanzielle Unterstützung der Studierenden notwendig. Der Fokus könne aber auch auf neue Zielgruppen gerichtet werden, z.B. Quereinsteiger/innen; Personen aus der Nachfamilienphase; Personen, welche eine Zweitausbildung absolvieren möchten oder müssen.
Gemäss dem SWR sollten die Beiträge der Kantone in erster Linie den Beschäftigten ermöglichen, Zugang zu einer Weiterbildung zu erhalten, oder sie veranlassen, ein weiterführendes Diplom zu erwerben. Ausserdem sollten sie den beruflichen Wiedereinstieg fördern. Der SWR empfiehlt in diesem Artikel folgende Änderung: «Beiträge der Kantone für Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung in Pflege HF und in Pflege FH».
Gemäss ZHAW müssen die Kriterien der Ausbildungsbeiträge für HF und FH identisch sein. Ziel sollte es sein, beide Stufen HF und FH gleichermassen zu fördern: wenn die HF weiterhin