Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/39: Pa.Iv. 19.401 «Für eine Stärkung der Pflege - für mehr Patientensicherheit und mehr Pflegequalität» · 101 Seiten

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finanziell attraktivere Ausbildungsbedingungen bieten als FH, werden die Ausbildungszahlen auf FH-Stufe Grundausbildung zurückgehen. In der Folge werde die Nachfrage des Nachholbachelorprogramms für HF-AbsolventInnen steigen. Die Verlängerung der Ausbildungszeit habe Mehrkosten für die Kantone zur Folge, die bei direktem FH Studium vermeidbar gewesen wären. Folgende konkrete Änderung wird vorgeschlagen: «Ausbildungsbeiträge der Kantone für Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung in Pflege HF und in Pflege FH zur Förderung des Zugangs zu diesen Ausbildungen sind gleich.»

2.3.6 Stellungnahmen zu Artikel 1 (Minderheit I)

Kantone

BS teilt die Meinung der GDK betreffend Streichung von Absatz 2 Buchstabe b, fügt jedoch an, dass sie die Stossrichtung des Minderheitsantrags I insofern unterstützen, als die Beiträge nur an einen eingeschränkten Personenkreis ausgerichtet werden sollten, dafür aber existenzsichernd sein müssen.

In der Bundesversammlung vertretene politische Parteien

Die GLP äussert ein gewisses Verständnis für diese Einschränkung, doch gibt sie dem Erreichen der Ziele dieser Vorlage den Vorrang und lehnt deshalb die Minderheit ab.

Gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft

Der sgv unterstützt diese Minderheit als Eventualvorschlag.

Leistungserbringer und Berufsverbände

BEKAG und VLSS sprechen sich für den Minderheitsantrag I aus. Es mache nur Sinn, Ausbildungsbeiträge zugunsten von Absolventinnen und Absolventen zu finanzieren, welche wegen bestehenden Betreuungs- und Unterhaltsverpflichtungen ansonsten den allgemeinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten könnten.

2.3.7 Stellungnahmen zu Artikel 1 (Minderheit II)

Kantone

Die GDK und die Kantone AG, AI, BE, BL, BS, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SO, TG, TI, UR unterstützen die Minderheit.

In der Bundesversammlung vertretene politische Parteien

Aus den folgenden Gründen unterstützt die FDP die Minderheit II: Zwar sei es legitim, die von den Gesundheitseinrichtungen und Schulen bereitgestellten Angebote zu fördern, doch es sei nicht angebracht, auf Bundesebene eine Unterstützung für Personen in Ausbildung vorzusehen. Es gehe vor allem darum, die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen zu wahren. Denn das Problem der Finanzierung der Ausbildung stelle sich in allen Bildungsgängen.

Gesamtschweizerische Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete

Der SGV unterstützt die Minderheit.

Gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft