Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2019/59: Verlängerung und Änderung der Verordnung über den Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Hauswirtschaft · 13 Seiten
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ringert und lag im Jahr 2018 bei 46%. Der Anteil Zuwanderer aus den neuen EU-Ländern erhöhte sich zwischen 2008 und 2018 von 16% auf 40%. Seit 2014 ist dieser Anteil stabil geblieben. Im Jahr 2018 kamen 80% der rund 3'000 Zuwanderer in der Berufsgruppe „Hauswirtschaftsberufe“ aus den in Tabelle 1 aufgelisteten Ländern. Angeführt wird diese Liste von Zuwanderern aus Polen, Portugal, Spanien und Italien.
Tabelle 1: Bewilligungspflichtige Zuwanderung in die Berufsgruppe „Hauswirtschaftsberufe“ nach Nationalität (SEM, ZEMIS)
2018 Zugewanderte in der Berufsgruppe Hauswirtschaftsberufe in %
Polen 367 12% Portugal 352 12% Spanien 306 10% Italien 288 10% Slowakei 278 9% Ungarn 153 5% Rumänien 143 5% Deutschland 127 4% Litauen 126 4% Vereinigtes Königreich 97 3% Frankreich 85 3% Philippinen 81 3% Andere 616 20% Total 3'019 100%
Der Blick auf die Entwicklung der meldepflichtigen Kurzaufenthalter zeigt ebenfalls auf, dass die Rekrutierung von ausländischen Arbeitskräften in der Hauswirtschaft von Bedeutung ist (Abbildung 2). Abbildung 2 bezieht sich hingegen nicht auf den Beruf, sondern auf die Einsatzbranche „private Haushaltsdienstleistungen“. Somit werden Personen, welche via einen Personalverleiher angestellt wurden und Dienstleistungen in einem privaten Haushalt erbringen, in Abbildung 2 nicht erfasst. Dennoch wird ersichtlich, dass speziell die Anzahl der kurzfristigen Stellenantritte aus dem EU/EFTA-Raum bei einem Schweizer Arbeitgeber (private Haushalte) stark zugenommen hat. Die Anzahl meldepflichtige Kurzaufenthalter insgesamt (inkl. Entsandte und Selbständige) verharrt seit 2015 auf hohem Niveau.
Abbildung 2: Entwicklung der Anzahl meldepflichtigen Kurzaufenthalter in der Branche „private Haushaltsdienstleistungen„ (SEM, ZEMIS)