Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2020/45: Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (Massnahmen zur Kostendämpfung - Paket 2) · 55 Seiten
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von Haushalten mit tiefen oder mittleren Einkommen, verbunden mit steigendem administrativem Aufwand (H+, AllKidS, SMHC, VDPS, VKJC, VPPS, SVPC, SGAP-SPPA, Forel-Klinik, SVS, GZF, USB, Hirslanden-Klinik Birshof, VZK, GSASA, Uniklinik Balgrist, SMAG, LUPS, PUK, Hirslanden Klinik St. Anna, Klinik Schützen Rheinfelden, Insel Gruppe AG, Hirslanden AG, UPD, IPW, SGM, VA-KA, PBL, Triaplus AG, Privatklinik Wyss, PDAG, ASL, ASM, KSA, KSB, VPSB, DSB, unimedsuisse, VNS, SWT, Spital Zollikerberg, PKS, Swiss Medical Network, Verein Barmelweid, VLSS, VBSAE, VNS, Service de Dermatologie et vénérologie HUG, AeGLu, AGZ, Argomed, BEKAG, FMPP und 36 weitere Stellungnahmen, ZGPP, ZGKJPP, SGDV und 54 weitere Stellungnahmen, AAV, SBK, SNL, SGI, VFP, Spitex Schweiz, AVASAD, iph, vips, VSVA, ZRS, IG Schweizer Pharma KMU, VSSG, PharmaSuisse, FAMH, EVS, svbg, SVDE ASDD, FSP, DAKOMED, SDV, OdA AM, Physioswiss, P.IP, VSAO, KKA, KOCH, BüAeV, omct, SMVS, SVM, ÄTG, FMCH, mfe, SGP, SGAIM, KJM, SGP, SGPMR, SGR, medswiss.net, zmed, FMH, SSO, VKZS, Chirosuisse, PULSUS, mws, Baur Tobias, Ruoss Cecile). Mit Kollektivstrafen würden effiziente Leistungserbringer bestraft (AllKidS, PKS, Swiss Medical Network, IG Schweizer Pharma KMU, PharmaSuisse, FAMH, Physioswiss, mfe, SGP, SGAIM, KJM, SGP). Die Festlegung von Kostenzielen sei mit dem Fokus auf Kosten statt Nutzen der falsche Ansatz. Für die Vergütung bilden nicht mehr betriebswirtschaftliche Daten die Grundlage. Eine unfaire Vergütung hätte Auswirkungen auf Qualität, mit Folgekosten, welche das mögliche Sparpotential übersteigen (SBK, SNL, SGI, VBSAE, VNS, Physioswiss, AGZ, FMPP und 36 Stellungnahmen, AeGLu, Argomed, KJM, SGP). Wenn die Leistungen wirtschaftlich erbracht werden, seien Tarifanpassungen abzulehnen (DAKOMED, SDV, OdA AM, KJM, SGP). Zielvorgaben würden die Überversorgung zwar reduzieren, die Problematik von Über-, Unter- und Fehlversorgung jedoch verschärfen (AGZ).
Die Vorlage sei unausgegoren, ungenügend begründet und mangelhaft koordiniert mit der KVG-Revision über die Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit und mit Artikel 47c KVG in Paket 1b (H+, SMHC, VDPS, VKJC, VPPS, SVPC, SGAP-SPPA, Forel-Klinik, SVS, GZF, USB, Hirslanden-Klinik Birshof, VZK, GSASA, Uniklinik Balgrist, SMAG, LUPS, PUK, Hirslanden Klinik St. Anna, Klinik Schützen Rheinfelden, Insel Gruppe AG, Hirslanden AG, UPD, IPW, SGM, VA-KA, PBL, Triaplus AG, Privatklinik Wyss, PDAG, ASL, ASM, KSA, KSB, VPSB, DSB, unimedsuisse, VNS, SWT, Spital Zollikerberg, Spitex Schweiz, AVASAD, SGDV und 54 weitere Stellungnahmen).
Zielvorgaben widersprechen dem Versicherungsprinzip und damit der Verfassung (FMH). Rationierung müsste wenn, dann gesellschaftlich begründet und nicht an die Leistungserbringer delegiert werden. Die Gesellschaft sollte darüber entscheiden, welche Leistungen versichert sind (AllKidS, AeGLu, mfe, SGP, SGAIM). Versicherer und Versicherte werden von den Kostenzielen aber nicht in die Pflicht genommen (ÄTG, mfe, SGP, SGAIM).
Dabei ist der Anteil der obligatorischen Gesundheitsausgaben am BIP in der Schweiz lediglich mittel. Die übrigen Kosten kommen in privat finanzierten Bereichen zustande, wo die Leistungen offensichtlich gewünscht und auch selbst finanziert werden. Zielvorgaben können nicht mit dem Anteil der gesamten Gesundheitskosten begründet werden. Ein Anstieg oberhalb des BIP-Wachstums ist nicht per se problematisch, da Gesundheit ein superiores Gut ist (KKA, AGZ, ZGPP, KOCH, BüAeV, omct, SMVS). Die Kostenentwicklung ist verkraftbar (AAV). Die Prämienlast ist eine sozialpolitische Herausforderung und sollte nicht einseitig in eine gesundheitspolitische Kostendiskussion münden (VBSAE, AGZ, KKA, KOCH, BüAeV, omct, SMVS, SGPMR, SGR).
Die Tarifpartner und auch die Kantone würden zu Ausführenden von Entscheiden von Bundesbehörden, Geldflüsse würden politisch gesteuert, der Wettbewerb von Qualität und Preis hin zu politischer Gunst (Lobbyismus) verlagert (H+, SMHC, VDPS, VKJC, VPPS, SVPC, SGAP-SPPA, Forel-Klinik, SVS, GZF, USB, Hirslanden-Klinik Birshof, VZK, GSASA, Uniklinik Balgrist, SMAG, LUPS, PUK, Hirslanden Klinik St. Anna, Klinik Schützen Rheinfelden, Insel Gruppe AG, Hirslanden AG, UPD, IPW, SGM, VA-KA, PBL, Triaplus AG, Privatklinik Wyss, PDAG, ASL, ASM, KSA, KSB, VPSB, DSB, unimedsuisse, VNS, SWT, Spital Zollikerberg, Verein Barmelweid, Argomed, ÄTG, mws). Besonders kleinere Leistungserbringerverbände haben nicht die Ressourcen, um im resultierenden permanenten Verteilkampf um Mittel erfolgreich zu sein, diese werden besonders unter Druck geraten (EVS, svbg, SVDE ASDD).