Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2020/45: Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (Massnahmen zur Kostendämpfung - Paket 2) · 55 Seiten

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leistungen und damit eine engere Kooperation zwischen den Leistungserbringern immer wichtiger wird. Als möglicher Schwachpunkt wird aber die Finanzierung der Leistungen über die Kopfpauschalen genannt, der zu einer Risikoselektion und somit zu einer schlechteren Behandlungsqualität führen könne (acsi, EKK, FRC, SKS). Denkbar wäre deshalb eine nach Gesundheitszustand differenzierte Vergütung (SKS). Als inakzeptabel erachtet die SKS, dass Versicherten die Leistungsvergütung verweigert werden soll, wenn sie sich nicht an den vorgesehenen Ablauf im Rahmen der Überweisung durch die EBS oder in Modellen mit Einschränkung der Wahl der Leistungserbringer halten. Es sollen stattdessen graduelle Sanktionen vorgesehen werden, die je nach Schwere der Verstösse verhängt werden, und Obergrenzen für die Kosten definiert werden, welche auf die Versicherten abgewälzt werden können. acsi, FRC erachten den Vorschlag zudem als zu kompliziert und räumen der Massnahme wenig Erfolgschancen ein. Sie fordern, Erstberatung und Koordination nach dänischem Vorbild zusammenzuführen, um sicherzustellen, dass sowohl Grundversorger wie auch Koordinationsleistungen gestärkt werden. Sie befürworten deshalb ein schrittweises Vorgehen und den Vorschlag der Beratungs- und Koordinationsstelle.

Nahezu alle Leistungserbringer und deren Verbände lehnen die Einführung einer EBS ab. Die Einführung einer EBS gehe einher mit der Abschaffung der freien Ärztewahl und eines funktionierenden Gesundheitssystems. Zudem werde der Volkswille, der mit der Managed Care Abstimmung geäussert wurde, nicht respektiert (AeGLu, AGZ, Asana Spital Leuggern AG, Asana Spital Menziken AG, ÄTG, BEKAG, chirosuisse, DAKOMED, Erne Beat, FMCH, FMH, FMPP und 36 Stellungnahmen, FPPBS, Forel Klinik AG Klinik für Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, Gesundheitszentrum Fricktal AG, GSASA, H+, Hirslanden AG und Kliniken Birshof und St. Anna, Insel Gruppe AG, IPW, KKA, Klinik Schützen Rheinfelden, KOCH, KSA, KSB, LUPS, MEDGES, Medswiss.net, medX, mfe, Mohacsi Paul, mws, PBL, PKS, P.IP, Privatklinik Wyss, PDAG, PUK, PULSUS, Salina Medizin AG, SGR, SDV, SGAIM, SGDV und 54 Stellungnahmen, SGKJPP, SGM, SGP, SGPP, SMHC, SMVS, SMV, SSCLPP, SSO, SVPA, SVPC, SVS, Swiss Medical Network, Triaplus AG, unimedsuisse, Universitätsklinik Balgrist, UPD, USB, vaka, VZK, VAPZ, VBSAE, VDPS, Verein Barmelweid, vips, VKJC, VKZS, VLSS, VPPS, VPSB, VSSG, ZGKJPP, ZGPP, zmed, ZRS). Die Wettbewerbsfähigkeit und Innovation des schweizerischen Systems würde massiv beschnitten (KSA, KSB, mfe, PKS, Privatklinik Wyss, PDAG, SGAIM, SGDV und 54 Stellungnahmen, SGP, VPSB, VSSG).

Viele Akteure bezweifeln, dass eine EBS zu Verhaltensänderungen der Patientinnen und Patienten führen würde (AGZ, KKA, KOCH, SMVS, SMV, SSO). Zudem sei eine kostendämpfende Wirkung nicht bewiesen (AGZ, Asana Spital Leuggern AG, Asana Spital Menziken AG, ÄTG, chirosuisse, Erne Beat, FMCH, FSP, Forel Klinik AG Klinik für Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, Gallmann Martin, Gesundheitszentrum Fricktal AG, GSASA, H+, Hirslanden AG und Kliniken Birshof und St. Anna, Insel Gruppe AG, IPW, Klinik Schützen Rheinfelden, KOCH, KSA, KSB, LUPS, Medswiss.net, medX, mws, PBL, PKS, Privatklinik Wyss, PDAG, PUK, Salina Medizin AG, SGR, Service de dermatologie et vénéréologie Hôpitaux Universitaires de Genève, SGDV und 54 Stellungnahmen, SGM, SGPMR, SMHC, Spitex Schweiz, SSO, SVPC, SVS, Triaplus AG, Universitätsklinik Balgrist, UPD, USB, vaka, VZK, VDPS, Verein Barmelweid, vips, VKJC, VKZS, VPPS, VPSB, ZRS). Eine EBS würde im Gegensatz zu einem unnötigem Administrativaufwand und Mehrleistungen führen (AeGLu, AGZ, AllKidS, Forel Klinik AG Klinik für Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, Gesundheitszentrum Fricktal AG, GSASA, H+, Hirslanden AG und Kliniken Birshof und St. Anna, Insel Gruppe AG, IPW, KKA, Klinik Schützen Rheinfelden, KOCH, KSA, KSB, LUPS, Medswiss.net, medX, mfe, Mohacsi Paul, mws, PBL, Privatklinik Wyss, PDAG, PUK, PULSUS, Salina Medizin AG, SGR, SGAIM, Service de dermatologie et vénéréologie Hôpitaux Universitaires de Genève, SGDV und 54 Stellungnahmen, SGM, SGP, SGPMR, SMHC, SMVS, SMV, SVPC, SVS, Triaplus AG, unimedsuisse, Universitätsklinik Balgrist, UPD, USB, vaka, VZK, VBSAE, VDPS, Verein Barmelweid, KJM, vips, VKJC, VPPS, zmed).

Es wird befürchtet, dass die Hürden, ins System einzutreten, erhöht und eine niederschwellige Versorgung verhindert würde. Vor allem chronisch Kranke würden benachteiligt, weil sie den