Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2022/11: Revisionen der Maturitäts-Anerkennungsverordnung und der Verwaltungsvereinbarung über die Anerkennung von Maturitätszeugnissen · 77 Seiten

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Archäologie Schweiz (AS), die Schweizerische Gesellschaft für ländliche Geschichte (SGLG), die Schweizer Demokratie Stiftung, die Schweizerische Gesellschaft für Geschichte (SGG), die

Schweizerische Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (SGWSG), die Schweizeri-

sche Gesellschaft für Gesundheits- und Pflegegeschichte (GPG) unterstützen die Stossrichtung der

Vorlage. Sie begrüssen, dass sich das Reformprojekt dem Motto «Bewährtes stärken und ausbauen, Neues anstossen und umsetzen» verschrieben hat. Sie plädieren insbesondere für eine Stärkung des Fachs Geschichte, des Lernbereichs Geistes- und Sozialwissenschaften und die explizite Erwähnung der vier transversalen Themen in MAR/MAV (Politische Bildung, Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), Digitalität, Wissenschaftspropädeutik).

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS), die Christkatholische Kirche Schweiz (CKK), die Schweizer Bischofskonferenz (SBZ), die Römisch-katholische Zentralkonferenz (RKZ), das Bistum St. Gallen und der Katholische Konfessionsteil des Kantons St. Gallen, die Evangelische Landeskirche Thurgau, die Katholische Landeskirche Thurgau, die Römisch-katholische Kantonalkirche Schwyz, die Landeskirche Nidwalden, die Römisch-katholische Kirche im Kanton

Basel-Landschaft, die Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern, die Römisch-

katholische Landeskirche des Kantons Schaffhausen, die Römisch-katholische Synode des Kantons Solothurn und die Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug

(VKKZ) begrüssen die Ziele und die Stossrichtung der Vorlage. Sie plädieren dafür, dass das Fach Religionen allein oder in Verbindung mit dem Fach Philosophie für alle Schülerinnen und Schüler in allen Kantonen als GF vorzusehen ist und dass es zudem in die Liste der SF aufgenommen wird.

Die Chambre vaudoise du commerce et de l’industrie (CVCI) unterstützt die Vorlage grundsätzlich. Sie sieht in der Revision eine innovative Möglichkeit, die Berufsberatung zu verbessern und damit das duale Bildungssystem zu stärken.

Das Collectif suisse pour le développement d’un bien-être durable et partagé (DEBED) möchte,

dass die psycho-sozialen Kompetenzen gestärkt werden, unter anderem durch die explizite Erwähnung der verschiedenen transversalen Kompetenzen im MAR/MAV.

Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) unterstützt den Einbezug der transversalen Themen und deren Stärkung sowie ein mögliches SF Geschichte und Geografie. Er würde sich in diesem Bereich und insbesondere bezüglich der politischen Bildung konkretere und verpflichtendere Aussagen wünschen.

Digitalswitzerland begrüsst, dass die gymnasiale Maturität weiterentwickelt wird. Sie bedauert jedoch, dass sie zu wenig ambitioniert ausgefallen ist. Sie begrüsst die GF Informatik sowie Wirtschaft und Recht. Die ungenügende Stellung der MINT-Fächer werde aber noch verschärft.

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF) begrüsst die Totalrevision der MAV und befürwortet insbesondere die Stärkung der überfachlichen Kompetenzen und der MINT-Kompetenzen sowie den kostenlosen Zugang zur Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, zwecks Verwirklichung der Gleichstellung. Die EKF bedauert hingegen, dass im erläuternden Bericht nicht auf die Gleichstellung der Geschlechter (Gender) hingewiesen wird.

Der Fachverband Schweizer Raumplaner (FSU) begrüsst die Vorlage und möchte mit verschiedenen Vorschlägen raumplanerische Themen im Lehrgang der gymnasialen Maturität stärken.

Das Forum per l’italiano in Svizzera begrüsst die Vorlage, fordert jedoch die Stärkung der dritten Landessprache und das Angebot einer dritten Landessprache in den Grundlagen- und in den SF. Pro

Grigioni Italiano (Pgi) unterstützt die Stellungnahme des Forums per l’italiano in Svizzera.

Die Freidenker-Vereinigung der Schweiz unterstützt die Vorlage grundsätzlich. Sie äussert sich kritisch zur Aufnahme des Fachs Religionen als GF und als SF.

Dachverband der Behindertenorganisationen Schweiz (Inclusion Handicap) begrüsst den Artikel

zur Chancengerechtigkeit und die Kompetenz der SMK, Richtlinien im Bereich des Nachteilsausgleichs zu erlassen. Die vorgeschlagenen Bestimmungen seien jedoch zu wenig präzise und verbindlich.

Die Ligue vaudoise spricht sich insbesondere gegen die Mindestdauer von vier Jahren des gymnasialen Maturitätslehrgangs aus.

Der VPOD begrüsst die ausgewogene Allgemeinbildung ohne frühzeitige Spezialisierung, befürchtet aber durch neue Fächer eine Zersplitterung und Überlastung der Stundentafeln. Er fordert Chancengleichheit und lehnt eine eigenständig zählende Maturitätsprüfung und den Artikel zur Qualitätssicherung und -entwicklung ab.