Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2022/38: Bundesgesetz über die Individualbesteuerung · 120 Seiten
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Erläuternder Bericht zur Individualbesteuerung
bspw. auch auf zwei Pensenerhöhungen um je 50 Prozent oder um 10 Pensenerhöhungen um je 10 Prozent beziehen. Insgesamt liefert die Schätzung eine Bandbreite für den Beschäftigungseffekt bei der direkten Bundessteuer von rund 2600 bis rund 11'900 Vollzeitäquivalenten.
Anzahl Beschäftigungseffekt in Vollzeitäquivalenten nach Steuerpflichtige Szenario zu Verhaltenselastizitäten mittel tief hoch (Basisszenario)
Unverheiratete 2’725’700 100 300400
Personen in Erstverdiener/in 372’800 0 -100 -200 Einverdienerehepaaren Potentielle(r) Zweitverdiener/in 372’800 900 2’400 3’900 Personen in Erstverdiener/in 835’700 0 -200 -400 Zweiverdienerehepaaren Zweitverdiener/in 835’700 1’800 4’900 8’100
Total 5’142’600 2’800 7’300 11’900
Tabelle 3: Geschätzte Beschäftigungseffekte bei der Reformvariante 1 (ohne Einkommensdifferenzabzug) bei der direkten Bundessteuer in Vollzeitäquivalenten. Die drei Szenarien bilden tiefe, mittlere und hohe Verhaltenselastizitäten ab. Je höher diese Elastizitäten, desto stärker wird die Beschäftigung durch die Reform ausgeweitet.
Anzahl Beschäftigungseffekt in Vollzeitäquivalenten nach Steuerpflichtige Szenario zu Verhaltenselastizitäten mittel tief hoch (Basisszenario)
Unverheiratete 2’725’700 0 0 -100
Personen in Erstverdiener/in 372’800 0 00
Einverdienerehepaaren Potentielle(r) Zweitverdiener/in 372’800 800 2’300 3’800 Personen in Erstverdiener/in 835’700 0 0 -100 Zweiverdienerehepaaren Zweitverdiener/in 835’700 1’700 4’700 7’800
Total 5’142’600 2’600 7’000 11’400
Tabelle 4: Geschätzte Beschäftigungseffekte bei der Reformvariante 2 (mit Einkommensdifferenzabzug) bei der direkten Bundessteuer in Vollzeitäquivalenten. Die drei Szenarien bilden tiefe, mittlere und hohe Verhaltenselastizitäten ab. Je höher diese Elastizitäten, desto stärker wird die Beschäftigung durch die Reform ausgeweitet.
Die Ergebnisse lassen sich wie folgt erklären:
- Unterschied Variante 1 und Variante 2: Variante 1 hat stärkere positive Beschäftigungseffekte bei den Zweiteinkommen und stärker negative bei den Ersteinkommen. Der Unterschied bei den Zweiteinkommen ist jedoch grösser, sodass die Variante 1 insgesamt stärkere Beschäftigungseffekte auslöst. Der Grund dafür ist der Einkommensdifferenzabzug in Variante 2, der das Ersteinkommen entlastet, wenn keines oder nur ein geringes Zweiteinkommen vorhanden ist. Weil das Ersteinkommen nur schwach auf Veränderungen der Steuerbelastung reagiert (geringe Verhaltenselastizitäten), löst der Einkommensdifferenzabzug kaum positive Beschäftigungseffekte aus. Die