Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2023/32: Verpflichtungskredit für das Forschungsförderinstrument SWEETER (SWiss research for the EnErgy Transition and Emissions Reduction) für die Jahre 2025‒2036 · 20 Seiten

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Unsicherheiten, wie gut das zukünftige Energiesystem Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Bezahlbarkeit vereinen kann. Diese Unsicherheiten, insbesondere bezüglich der Versorgungssicherheit, haben durch den Abbruch der Verhandlungen zum institutionellen Abkommen mit der EU am 26. Mai 2021 und dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine am 24. Februar 2022 stark zugenommen. In Anbetracht der ausserordentlich hohen volkswirtschaftlichen Schäden durch Stromausfälle und -mangellagen und der Tatsache, dass weniger als 30 Jahre verbleiben, um die Ziele der Energie- und Klimastrategien zu erreichen, besteht somit dringender weiterer Forschungsbedarf. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass SWEET ein geeignetes Programm ist, um diesen Bedarf an inter- und transdisziplinärer Forschung zu decken.

Inhalt der Vorlage

Es wird ein Verpflichtungskredit von 135 Millionen Franken für die Periode 2025‒2036 beantragt, damit das BFE und BAFU gemeinsam SWEET erweitern können. Das gemeinsame Vorgehen ist sinnvoll, weil viele für die Energie- und Klimastrategien wesentlichen Themen in der Verantwortung beider Ämter liegen. Das erweiterte Instrument wird deswegen SWEETER (SWiss research for the EnErgy Transition and Emissions Reduction) genannt. Mit dem Verpflichtungskredit sollen voraussichtlich acht weitere Ausschreibungen zu Themen wie z.B. Energiespeicherung und -netze, Energiegewinnung und -speicherung im Untergrund, Raumplanung, Digitalisierung und «smart grids», lokale Energiemärkte und Netzkonvergenz, Kreislaufwirtschaft und industrielle Prozesse, «smart cities», soziale Innovationen und die Landwirtschaft eingesetzt werden. Für den Vollzug sind 16,1 Millionen Franken vorgesehen. Damit sollen unter anderem der hohe personelle Aufwand des an internationale Standards angelehnte zweistufige Ausschreibeverfahren und der engen Begleitung der Konsortien gedeckt werden. Zudem soll das Programm durch eine transdisziplinäre Begleitung verstärkt und mittels einer externen Wirkungsanalyse kritisch beleuchtet werden. Die durch SWEETER geförderten Konsortien werden ihre Forschungsarbeiten spätestens 2036 abschliessen.