Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2026/45: Revision des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV 2030) · 158 Seiten
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Tabelle 9 Jährliche Mehrbelastung (in Franken) unter Berücksichtigung einer propor
tionalen MWST-Satzerhöhung um 0,7 Prozentpunkte gegenüber geltender Ordnung (Variante 2)
Einkommensklassen 0 – 4'599 4'600 – 6'699 6'700 – 9'399 9'400 – 13'400 und (Fr. pro Monat) 13'399 mehr Alle Haushalte 160 221 302 393621
Einpersonen-Haushalte (ohne 135 200 257401
Rentner/innen)
Paar-Haushalte 241 303 370601
(ohne Kinder)
Paar-Haushalte 309 414610
(mit 1 Kind)
Paar-Haushalte 315 416633
(mit 2 Kindern)
Rentner/innen-Haushalte 165 233 344557
Rentner/innen- und Einpersonen-Haushalte: Aufgrund der geringen Anzahl Beobachtungen wurden die Einkommensklassen "9 400 - 13 399" und "13 400 und mehr" zusammengefügt.
Tabelle 10 Mehrbelastung (in Prozent des Bruttoeinkommens) unter Berücksichti
gung einer proportionalen MWST-Satzerhöhung um 0,7 Prozentpunkte ge genüber geltender Ordnung
Einkommensklassen 0 – 4'599 4'600 – 6'699 6'700 – 9'399 9'400 – 13'400 und (Fr. pro Monat) 13'399 mehr Alle Haushalte 0.42% 0.33% 0.31% 0.29% 0.26% Einpersonen-Haushalte 0.37% 0.29% 0.27% 0.24%
(ohne Rentner/innen)
Paar-Haushalte 0.35% 0.31% 0.27% 0.26% (ohne Kinder)
Paar-Haushalte 0.31% 0.30% 0.26% (mit 1 Kind)
Paar-Haushalte 0.32% 0.30% 0.26% (mit 2 Kindern)
Rentner/innen-Haushalte 0.42% 0.35% 0.36% 0.35%
Rentner/innen- und Einpersonen-Haushalte: Aufgrund der geringen Anzahl Beobachtungen wurden die Einkommensklassen "9 400 - 13 399" und "13 400 und mehr" zusammengefügt.
Eine proportionale Erhöhung um 0,9 Prozentpunkte wie in der Variante 3b führt nach Schätzungen der ESTV je nach Haushaltseinkommen und Haushaltstyp zu einer Re duktion der Kaufkraft zwischen rund 176 und rund 822 Franken jährlich. In Prozent der Haushaltseinkommen entspricht dies gemäss Schätzung einer Abnahme zwischen rund 0,31 und 0,45 Prozent beim Fünftel der Haushalte mit den höchsten Einkommen und von 0,49 und 0,55 Prozent beim Fünftel der Haushalte mit den tiefsten Einkommen (vgl.Tabellen 11 und 12: Schätzungen der ESTV basierend auf speziell extrahierten, nicht publizierten Daten der Haushaltsbudgeterhebung 2018-2019 des BFS). Der re duzierte Satz für die Güter des täglichen Bedarfs vermag die regressive Wirkung der MWST bezogen auf das Einkommen also nicht zu kompensieren, kann den Effekt al lerdings etwas abschwächen.