Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2026/9: 21.426 n Pa. Iv. Christ. Mehr Ressourcen und Anreize für die 3R-Forschung, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben · 16 Seiten
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zu schaffen.
Mit Vorbehalten stimmen dem Artikel zu: BE, VD, STS, FDP.Die Liberalen, GRÜNE Schweiz, ETH-Rat, EPFL, AAE, swissuniversities, LTK, GEN SUISSE, Universität Zürich (Prorektorat), Institut für Experimentelle Immunologie Universität Zürich, Institut für Veterinärphysiologie Universität Zürich, Institut für Pharmakologie und Toxikologie Universität Zürich. Prof. Michael O. Hottiger, Forschung für Leben, economiesuisse, Dr. Georg Keller, Prof. Christoph Schneider, Swiss Medtech, Direktion UNIL, CSS, Prof. J. Bernier Latmani, Animalfree Research, Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin, GST, KTVE, SGV, SNF, Zürcher Tierschutz.
Verbindlichkeit
Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin, Animalfree Research, TIR, die SPS, GRÜNE Schweiz, LSCV, GST und STS fordern, dass die 3R Förderung verpflichtender formuliert wird (z.B. verpflichtende Bestimmung statt Kann-Formulierung).
TIR erwähnt, dass keine der vorgeschlagenen Änderungen von Art. 22 TSchG garantiere, dass der Bund künftig tatsächlich mehr Ressourcen für die Erforschung und Anwendung von 3R-Methoden zur Verfügung stellt. Auch SGV, KTVE, Swiss Medtech, Universität Zürich (Prorektorat), Prof. Michael O. Hottiger, LASC, Institut für Veterinärphysiologie Universität Zürich, Institut für Pharmakologie und Toxikologie Universität Zürich und Institut für Experimentelle Immunologie Universität Zürich betonen, dass Förderung, Validierung und Anerkennung neuer Methoden insbesondere Koordinationsstrukturen, ausreichend zusätzliche finanzielle Mittel und Ressourcen voraussetzen.
Animalfree Research empfiehlt, eine verpflichtende Formulierung mit konkreten Mitteln zu versehen und diese in der kommenden BFI-Botschaft zu berücksichtigen. Darüber hinaus könne der Bundesrat Lehrstühle für tierversuchsfreie Forschung etablieren und Forschungsinitiativen lancieren.
Laut der SPS braucht es eine kohärente Strategie mit klaren Zielvorgaben, ausreichenden Ressourcen und einem konsequenten Fokus auf die Entwicklung und Implementierung tierfreier Forschungsmethoden. Die neu eingefügte «Kann»-Bestimmung in Art. 22 Abs. 3 verschiebe die Verantwortung weitgehend auf die Kantone und schaffe keine verbindliche Grundlage für eine koordinierte nationale Förderung.
Strukturen und Infrastruktur
Für die EPFL ist es nicht nur das Ziel, die Weiterentwicklung der 3R zu fördern, sondern auch den Aufbau der für diese Weiterentwicklung erforderlichen Infrastruktur sowie die wissenschaftliche Validierung der entwickelten Methoden.
Gemäss 3RCC könnte die Schaffung eines nationalen Netzwerks zentralisierter Infrastrukturen, die sich den Ersatzmethoden widmen, die Validierungsbemühungen zusätzlich begünstigen. Diese fördern die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie. Der wirksamste Hebel seien Massnahmen, die auf die frühen Phasen der Projektkonzeption abzielen, wo Entscheidungen über die Methodenwahl getroffen werden.
Gemäss LASC braucht es Core Facilities und Technologieplattformen, methodische Beratung für Forschende, Unterstützung bei Validierung und regulatorischer Anerkennung neuer Methoden, Ausbildung und Weiterbildung, 3R-Koordinatorinnen und -Koordinatoren an Forschungsinstitutionen. KTVE, Universität Zürich (Prorektorat), Institut für Pharmakologie und Toxikologie Universität Zürich, Institut für Veterinärphysiologie Universität Zürich, Institut für Experimentelle Immunologie Universität Zürich fordern, dass 3R-Koordinatorinnen gesetzlich verankert werden.
BE plädiert dafür, dass die Ressourcen nicht ausschliesslich der Lehre und Forschung zugutekämen,