Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2026/9: 21.426 n Pa. Iv. Christ. Mehr Ressourcen und Anreize für die 3R-Forschung, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben · 16 Seiten

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2026 > 2026 > EDI. Nachfolgend werden zuerst die allgemeinen Bemerkungen zusammengefasst, gefolgt von den detaillierten Stellungnahmen zu den einzelnen Artikeln.

2. Allgemeine Bemerkungen

Die Vorlage wird allgemein mit Vorbehalten begrüsst. Unterstützt wird vor allem das Kernanlie-

gen der Vorlage, nämlich die 3R-Förderung.

Vollumfänglich oder grossmehrheitlich unterstützen die Vorlage die Kantone NW, BS, das Veterinary Public Health Institute (VPHI), die Evangelische Volkspartei (EVP), die Mitte, die Grünliberale Partei (GLP), die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) sowie das Schweizer 3R-Kompetenmzzentrum (3RCC). Das VPHI macht einige Präzisierungsvorschläge zu Begrifflichkeiten. Die FMH schlägt betreffend 3R und Alternativmethoden konkretere Massnahmen und die Evaluation der Wirksamkeit vor. Falls in diesem Abschnitt aufgeführte Kantone und Organisationen in Kapitel 3 nicht erwähnt sind, ist jeweils von einer Unterstützung aller einzelnen Artikel auszugehen.

Mindestens dem Kernanliegen (Förderung der 3R) bis zu grossen Teilen der Vorlage stimmen zu:

die Kantone VS, ZG, BL, AR, AI, AG, GL, GR, GE, JU, LU, ZH, BE, TI, SH, VD, NE, FR und SO, die Sozialdemokratische Partei Schweiz (SP), die FDP.Die Liberalen, die GRÜNE Schweiz, die Vereinigung der Schweizer Kantonstierärztinnen und Kantonstierärzte (VSKT), der Schweizer Tierschutz (STS), das Schweizerische Tierschutzbeauftragten-Netzwerk (AWO-N), der ETH-Rat, die École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), die association animal équité (AAE), Ligue Suisse contre l'expérimentation animale et pour les droits des animaux (LSCV), Interpharma, Laboratory Animal Services Center (LASC) Universität Zürich, scienceindustries, Handelskammer Beider Basel, Animalfree Research, Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin, Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST), Kommission für Tierversuchsethik (KTVE), Schweizerische Gesellschaft für Versuchstierkunde (SGV), Schweizerischer Nationalfonds (SNF), Tier Im Recht (TIR).

Zustimmend auch die folgenden Organisationen und Professorinnen und Professoren der jeweiligen Universitäten und Institute3: Prof. Dr. Jana Pachlopnik Schmid Universitäts-Kinderspital Zürich, Prof. Michael O. Hottiger Institut für Molekulare Mechanismen bei Krankheiten Universität Zürich, Forschung für Leben, economiesuisse, Prof. Christian Stockmann Vice Dean for Preclinical Education at the Medical Faculty Universität Zürich, Prof. Richard Hahnloser ETH Zürich, Zentrum für Neurowissenschaften Zürich ZNZ Universität Zürich, Prof. Anna Jazwinska Universität Fribourg, Dr. Georg Keller Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research, Prof. Christoph Schneider Universität Zürich, Dr. Wolfger von der Behrens Universität Zürich, Prof Matthias P. Wymann Universität Basel, Swiss Medtech, Universität Basel (Vizerektorat), Prof. Johanna Joyce Prof. Ordinaire UNIL, Prof. Melita Irving der UNIL, Conseil Suisse de la Science (CSS), Prof. J. Bernier Latmani der UNIL, Universität Genf (UNIGE), Dr. Nico Müller Universität Basel, Prof. Tatiana Petrova Universität Lausanne, Zürcher Tierschutz, Institut für Labortierkunde Universität Zürich (LTK), Universität Zürich (Prorektorat), das Institut für Experimentelle Immunologie der Universität Zürich, das Institut für Veterinärphysiologie der Universität Zürich und das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich, swissuniversities, GEN SUISSE, Direktion Universität Lausanne.

Diese Vernehmlassungsteilnehmenden unterstützen insbesondere das Bestreben, die 3R weiter zu stärken und Alternativmethoden zu Tierversuchen zu fördern. Sie begrüssen zu grossen Teilen auch die Förderung von Transparenz bei Tierversuchen und klare Anforderungen für den Bewilligungsprozess zu Gunsten von raschen, fachlich besseren und transparenten Entscheiden.

Ihre Vorbehalte beziehen sich im Wesentlichen darauf, dass eine präzisiere Definition der 3R erfolgen müsse, und dass Fachsekretariate nicht zu zusätzlichen Strukturen und administrativem Aufwand führen

3 Um die Lesbarkeit zu erleichtern, werden im weiteren Bericht lediglich die Namen erwähnt und auf die jeweiligen Institute/Universitäten verzichtet.