Rapport sur les résultats

Consultation 2000/18: Utilisation de 800 tonnes d'or de la Banque nationale · 85 pages

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Utilisation des réserves d’or de la Banque nationale suisse Résultats de la procédure de consultation

und „Bildungsinhalte im virutellen Lernraum“ möglich und sinnvoll. Die IuK-Technologien dürfen nicht überschätzt werden. Sie eignen sich nicht besser als andere Mittel, bildungsferne (eine akademische Wortschöpfung!) Personen zu befähigen, Zugangsbarrieren zu Bildungsangeboten zu überwinden. Von einer Bildungsinitiative auch einen sozialen Ausgleich zu erwarten, ist zuviel des Guten. Die entsprechenden Schichten wie Arbeitslose, Wiedereinsteigerinnen, Invalide, Behinderte, Ältere und Fremdsprachige müssen mit anderen Mitteln in Gesellschaft und Wirtschaft integriert werden. Bildungsferne Schichten können nicht mit Grundbildungsabschlüssen, Bildungsberatern, Brückenbauprojekten und Bildungsvouchers an die Bildung herangeführt werden. Solche Angebote würden schliesslich nur von „Bildungsnahen“ in Anspruch genommen.

Die Bildungsinitiative ist auf Volksschulen, allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe II und Berufsschulen auszurichten. Zeitlich sind multimediale Module vorzuziehen.

Die zur Verfügung stehenden Finanzmittel sind auch für die beiden Aktionsfelder „Bildungsinhalte im virtuellen Lernraum“ und „Lehrerweiterbildung“ knapp. Wir empfehlen, im Rahmen der Bildungsinitiative die Mittel auf ein oder zwei Projekte zu beschränken und diese richtig umzusetzen. Erfolg haben derartige Projekte nur, wenn sie von den Betroffenen, hier also den Lehrern, miterarbeitet werden. Notwendig ist dabei eine landesweite Zusammenarbeit und eine völlige Unabhängigkeit von behördlichen Eingriffen (keine Weisungen von Erziehungsdirektoren!). Es geht um ein Projekt von Lehrern für Lehrer, eine „Learn-Factory“. Die Projektidee einer „Learn-Factory“ liesse sich in folgenden Schritten umsetzen:

1. Bildung einer kompetenten Projektgruppe

2. Definition der technischen Plattformen: Eine gute computer- und webbasierte Lernplattform bietet nicht nur Wissensvermittlung und Wissensdatenbank, sondern auch Werkzeuge zur Kommunikation und Planung. Sie soll auch die Möglichkeit enthalten, den Lernbedarf zu ermitteln und den Lernerfolg zu kontrollieren.

3. Erarbeitung von Konzepten, Modulen und Inhalten

4. Bildung von „Learn-Factories“: Anschliessend an die Pilotprojekte sind in den drei verschiedenen Sprachgebieten „Learn-Factories“ als Kompetenzzentren aufzubauen. Diese unterstützen die Schulen mit Dienstleistungen in folgenden Bereichen: Bereitstellung, Installation und Weiterentwicklung von Plattformen, Auswahl und Einbau multimedialer Lernmodule in den Schulunterricht, Support und Weiterbildung der Lehrer, Festlegung und Überwachung von Qualitätsstandards. Solche „Learn-Factories“ müssen längere Zeit Bestand haben. Die Bildungsinitiative des Bundes ist lediglich der Impuls. „Learn-Factories“ sind später in die allgemeine Bereitstellung der Lehrmittel zu integrieren und aus dem ordentlichen Budget für Bildung und Erziehung zu finanzieren.

9.22 CASS Die drei in Aussicht genommenen Aktionsfelder entsprechen dem, was wir für

wichtig erachten, in hohem Masse. Die geplante Lehrerweiterbildung kann Entscheidendes dazu beitragen, auf vorgelagerten schulischen Ebenen Kompetenzen zu vermitteln, die individuelle Zufriedenheit und Erfolg in einer wissensbasierten Gesellschaft ermöglichen und erleichtern. Dass die „Mobilisierung bildungsferner Schichten“ als dritte Massnahme ins Auge gefasst wird, passt gut zu dieser Zielsetzung. Wir sind auch der Meinung, dass „Entwicklung und Anwendung von Bildungsinhalten im virtuellen Lernraum“, und zwar schweizspezifische Inhalte, wichtig sind. Aufgrund von Einsichten, zu die uns eine eben abgehaltene Klausurtagung führte, bitten wir aber auch, dafür zu sorgen, dass diese Unternehmungen nicht ohne einschlägige Begleitforschung vonstatten gehen. Hier bestehen nämlich nicht nur Lücken, sondern wir sind mit einem weitgehend noch unerforschten, sozial wie kulturell höchst bedeutsamen Problemfeld konfrontiert.

9.24 CSAJ Pour nous, les priorités sont les suivantes :

1. Mobilisation des couches de la population défavorisée en matière de formation

2. Élaboration et application de programmes d’enseignement virtuel

3. Perfectionnement des enseignants en vue de la société de l’information.

Nous pensons d’ailleurs que cette troisième priorité devrait déjà maintenant faire par-

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