Rapporto sui risultati
Consultazione 2008/102: Disegno di modifica della legge sull'asilo e della legge federale sugli stranieri · 33 pagine
Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 30Fedlex · Rapporto sui risultati
SO: Im Hinblick auf eine tatsächliche Verfahrensbeschleunigung scheint es angebracht, über eine maximale Bearbeitungsdauer nachzudenken (maximal 15 Monate).
TG: Das Ziel der Beschleunigung der Asylverfahren dürfte alleine mit der Reduktion der Beschwerde- und Behandlungsfristen kaum erreichbar sein. Auch die hinlänglich bekannte Vollzugsproblematik führt zu Schwierigkeiten bei der Umsetzung von rechtskräftigen Asylentscheiden.
LU: Verlangt, dass die Fristen eingehalten werden.
UR, sinngemäss SO: Um mehr Verbindlichkeit zu erlangen, müsste die Formulierung "in der Regel" gestrichen und stattdessen in einem Nachsatz die Ausnahme geregelt werden.
VD: Il est proposé également de raccourcir les délais d’ordre imposés à l'ODM et au Tribunal administratif fédéral (TAF) (art. 37 et 109 LAsi). S’il salue tout effort entrepris pour accélérer la procédure d’asile, dans le cadre des règles régissant notre Etat de droit, le Conseil d’Etat reste dubitatif quant à la pertinence de cette mesure. En effet, il constate que les délais d’ordre actuel ne sont souvent pas respectés, probablement parce que l’évolution des moyens dont disposent les autorités concernées ne suit pas l’évolution du nombre de cas à traiter. Il soutient une telle proposition à condition qu’elle s’accompagne de moyens permettant une réelle accélération des procédures.
EDU: Ist mit der Reduktion der Behandlungsfristen grundsätzlich einverstanden, schlägt jedoch vor, weiterhin vorzusehen, dass das BVGer bei einem Verzicht auf einen Schriftenwechsel innerhalb von fünf Arbeitstagen entscheidet (Art. 109 Abs. 2 AsylG).
Ablehnung
Kantone: NE, SH, VS (eher ablehnend), ZG
Parteien: FDP, GPS, SP
Interessierte Kreise: AInt, ASP, BVGer, DJS, EFS, FIZ, HEKS, JP, SFH, SGB, VSJF
ZG: Obwohl ZG mit den vorgeschlagenen Änderungen grundsätzlich einverstanden ist und keine Änderungs- und Ergänzungsanträge stellt, sind die vorgesehenen verkürzten Fristen reine Ordnungsfristen und werden wohl auch in Zukunft vom BVGer (teilweise) massiv überschritten (so auch NE). Anstelle dieser unverbindlichen Absichtserklärung des Gesetzgebers würde sich ZG wünschen, dass sich die Organe effizienter organisieren und die Erhöhung der Personalressourcen geprüft wird.
FDP: Das BVGer hat eine hohe Arbeitsbelastung, weshalb die Beurteilung der Asylentscheide mehr Zeit in Anspruch nimmt. Während Ordnungsfristen in der Bundesverwaltung noch einigermassen Beachtung finden, ist dies der unabhängigen richterlichen Instanz kaum noch möglich.
GPS: Aucune mesure n’est prises afin de permettre aux autorités un examen approfondi des persécutions alléguées. Actuellement le traitement de dossiers souffre de retards importants qui ne permettent pas de respecter les délais prescris dans la loi. Ces retards sont en grande partie liés au manque de personnel à l’ODM et au TAF.
AInt, SFH, HEKS, SGB, SP: Es soll im AsylG vorgesehen werden, dass während des ausstehenden Entscheides des BVGer über die Gewährung der aufschiebenden Wirkung im Dublin-Verfahren keine Überstellung von Asylsuchenden stattfinden darf.
ASP: Comme déjà indiqué au sujet des délais de 1ère instance (art. 37), il est illusoire de réduire des délais d’ordre qui ne sont, déjà aujourd’hui, pas applicables. Une telle pratique, purement déclamatoire, donne le sentiment que le législateur n’attend de l’autorité judiciaire qu’un travail superficiel sans rapport avec les exigences d’un Etat de droit.
EFS: Die EFS schlagen vor (Abs. 2): Das BVGer entscheidet über Anträge auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung gemäss Ar. 107a unverzüglich. Bis zu diesem Entscheid darf die Überstellung nicht vollzogen werden.
Die EFS fordern einen neuen Abs. 1 für Art. 109 AsylG, der klarstellt, dass während des ausstehenden Entscheids über die Gewährung der aufschiebenden Wirkung im Dublin Verfahren keine Überstellung der Asylsuchenden stattfinden darf.
BVGer: Die Einführung der Behandlungsfrist von fünf Arbeitstagen hat faktisch dazu geführt, dass gegen Nichteintretensentscheide kostenlos Beschwerde geführt werden kann. Die
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