Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2004/100: Gesetzgebungsvorlage für den Güterverkehr · 169 Seiten
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Vernehmlassung der Gesetzgebungsvorlage für den Güterverkehr Seite 45 von 169
Wachstum allerdings nicht in Anzahl Fahrten schwerer Güterfahrzeuge niedergeschlagen hat.
Eine durchgeführte Expertise betreffend die Wirkung der mit dem Landverkehrsabkommen und dem Verkehrsverlagerungsgesetz ergriffenen Instrumente und Massnahmen führte zu folgendem Ergebnis: Wären keinerlei Massnahmen ergriffen worden, müsste man heute mit einem Aufkommen an den Alpenübergängen von ca. 1,55 - 1,65 Millionen schweren Güterfahrzeuge rechnen. Damit ist gegenüber diesen Prognosen heute bereits eine Differenz von 300'000 - 400'000 Fahrten festzustellen. Gemäss Experteneinschätzungen ist diese Senkung zu etwa zwei Dritteln der LSVA und der Erhöhung der Gewichtslimite und zu einem Drittel den ergriffenen flankierenden Verlagerungsmassnahmen zuzuschreiben. Folgende Darstellung skizziert diese Entwicklung, die ohne den Wechsel im Verkehrsregime eingetreten wäre:
Entwicklung ohne LSVA und flankierende Massnahmen
1600
1400
1200
1000
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400
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0
Jahr
Entwicklung der Verkehrsmengen bis 2005
Zur Verdeutlichung der Entwicklung auf Strasse und Schiene ist neben der Untersuchung der Fahrtenzahl auch der Blick auf die Verkehrsmengen der alpenquerend transportierten Güter (in Nettotonen) und den hierbei sich ergebenden Modal Split sinnvoll:
Die Entwicklung der Tonnagen im alpenquerenden Güterverkehr zeigt mehr als eine Verdoppelung der Gesamtmenge der alpenquerend transportierten Güter zwischen 1981 und 2005. Seit dem Jahr 2000, also dem Beginn der Umsetzung der Verlagerungspolitik, sind die alpenquerend transportierten Mengen von 29,6 Millionen Tonnen auf 36,6 Millionen