Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2004/100: Gesetzgebungsvorlage für den Güterverkehr · 169 Seiten
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Vernehmlassung der Gesetzgebungsvorlage für den Güterverkehr Seite 49 von 169
Im Jahr 2004 wurden auf Schiene und Strasse 110,2 Millionen Tonnen Güter über den inneren Alpenbogen transportiert. Im Vergleich zu 50,7 Millionen Tonnen im Jahr 1980 bedeutet dies mehr als eine Verdoppelung innerhalb der letzten 24 Jahre.
Der Schienenanteil am gesamten alpenquerenden Güterverkehr auf dem inneren Alpenbogen betrug im Jahr 2004 36,2 %. Der Schienenanteil lag bei 22,1 % in Frankreich, 64,7 % in der Schweiz und 23,2 % in Österreich. Der Anteil des Transitverkehrs am gesamten alpenquerenden Verkehr beläuft sich auf 66 %. Der entsprechende Anteil beträgt in Frankreich 21,1 %, in der Schweiz 76,8 % und in Österreich 88,5 %. Der Schienenanteil im Transitverkehr 2003 liegt bei den schweizerischen Alpenübergängen bei 72,4 %, in Frankreich liegt er bei 15,9 % und in Österreich bei 24,4 %.
Entwicklung der Auswirkungen des alpenquerenden Güterverkehrs auf Mensch und Umwelt (Umweltmonitoring)
Der Bundesrat hat in seiner Antwort auf die Interpellation Stadler vom 6. Juni 2000 zugesagt, ein Programm zur Umweltbeobachtung der Folgen des alpenquerenden Verkehrs zu starten. Dabei sollen die Auswirkungen der flankierenden Massnahmen zur Verlagerung des alpenquerenden Güterschwerverkehrs auf Mensch und Umwelt aufgezeigt werden.
In Zusammenarbeit mit den betroffenen Kantonen und Bundesämtern hat das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft entlang der alpenquerenden Nationalstrassen das Pro-