Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2005/106: Totalrevision der Tierschutzverordnung · 103 Seiten

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Anhörung zur Revision der Tierschutzverordnung

JU, KTJU und KTFR bemerken, dass die französische Übersetzung von Absatz 1 unverständlich ist.

Die Parteien SP, GPS und GLPZH sowie viele Organisationen (75) sprechen sich für ein Verbot von Kastenständen und Fressliegebuchten aus und verlangen deshalb die Streichung von Absatz 2. AG schlägt vor, dass Kastenstände nur zur Hälfte mit perforiertem Boden versehen sein dürfen (bisher gültige Regelung).

Art. 37 Haltung

Die Parteien SP, GPS, GLPZH und viele Tierschutzorganisationen (76) fordern ein generelles Verbot von Kastenständen und Fressliegebuchten. Kranke Sauen oder Problemsauen während der Deckzeit könnten in Einzelbuchten gehalten werden. GST und SVWM sind ebenfalls für ein Verbot von Kastenständen.

Bei Neu- und Umbauten fordern dieselben Parteien und Tierschutzorganisationen für Schweine einen permanenten Zugang ins Freie. BIOSUI und FIBL schliessen sich dieser Forderung für Schweine ab der 6. Lebenswoche mit Ausnahme ferkelführender Sauen an.

DVBTO, GWS und STVV fordern eine Bestimmung, dass Schweine ein geeignetes Substrat und eine Fläche zum Suhlen und Wühlen haben müssen.

Art. 38 Gruppenhaltung

In der französischen Übersetzung muss in Absatz 1 "fixés" durch "bloqués" (GE, KTFR), bzw. "confinés" (JU) ersetzt werden.

VKFR beantragt in Absatz 1 die Streichung der Kastenstände, Schweine sollten während der Fütterung nur in Fressständen fixiert werden dürfen. Die Parteien SP, GPS, GLPZH und viele Tierschutzorganisationen (77) fordern ein Verbot von Fressliegebuchten.

Art. 39 Abferkelbuchten

GE, JU (KTJU), KTFR, die Parteien SP, GPS, GLPZH und viele Tierschutzorganisationen (78) fordern die Streichung der Ausnahmeregelung, dass Sauen während der Geburt fixiert werden können.

BIOSUI verlangt die vollständige Streichung von Absatz 1 und begründet dies mit einer generellen Ablehnung der Fixierung.

AGSPF möchte, dass Absatz 2 gestrichen wird.

Art. 40 Ferkelkäfige Zu diesem Artikel erfolgten keine Stellungnahmen.

4.3.4 4. Abschnitt: Schafe

BS, INWPT und SG begrüssen die neuen Anforderungen für Schafe grundsätzlich sehr. Sie beruhten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und „common sense" und machten den Vollzug der Tierschutzgesetzgebung einfacher, homogener und transparenter, was die Rechtsverbindlichkeit erhöhe.

Art. 41 Stallhaltung

Viele Tierschutzorganisationen (79) und eine Privatperson begrüssen die Einführung eines Verbots der Anbindehaltung für Schafe. Bei Neu- und Umbauten wird für Schafe ein permanenter Zugang ins

75 ATSV, AKUT, CRF, DVBTO, BIOSUI, FIBL, FFVFF, GST, GRTV, GWS, KAGFL, KVSGTS, LSCV, LVSPA, OCARE, SGPA, SHTSCH, SPSCHF, SPANE, STS, STVV, SVVM, SVWM, SVDPA, TSBB, TSCHBD, TSCHE, TSCHO, TVKFR, TVKLU, TVFRA, TVFRU, TVGRU, TVHOU, TVKU, TSVNW, TSVOW, TVRU, TVSGU, TVSU, TVSTU, TVW, VAQZ, VFAFI, VPSFT, VKMB 76 ATSV, AKUT, BIOSUI, CRF, DVBTO, FIBL, GRTV, GWS, KAGFL, KVSGTS, LSCV, LVSPA, OCARE, SHTSCH, STVV, SPSCHF, SPANE, STS, TSBB, TSCHBD, TSCHE, TSCHO, TVKFR, TVKLU, TVFRA, TVFRU, TVGRU, TVHOU, TVKU, TSVNW, TSVOW, TVRU, TVSGU, TVSU, TVSTU, TVW, VAQZ, VKMB, VFAFI, VPSFT 77 ATSV, AKUT, CRF, DVBTO, FFVFF, FIBL, GRTV, GWS, KAGFL, KVSGTS, LVSPA, OCARE, SHTSCH, STVV, SPSCHF, SPANE, STS, TSBB, TSCHBD, TSCHE, TSCHO, TVKFR, TVKLU, TVFRA, TVFRU, TVGRU, TVHOU, TVKU, TSVNW, TSVOW, TVRU, TVSGU, TVSU, TVSTU, TVW, VAQZ, VFAFI, VPSFT 78 ATSV, AKUT, CRF, DVBTO, FIBL, GST, GRTV, GWS, KAGFL, KVSGTS, LSCV, LVSPA, OCARE, SHTSCH, STVV, SVWM, SPSCHF, SPANE, STS, FFVFF, TSBB, TSCHBD, TSCHE, TSCHO, TVKFR, TVKLU, TVFRA, TVFRU, TVGRU, TVHOU, TVKU, TSVNW, TSVOW, TVRU, TVSGU, TVSU, TVSTU, TVW, VAQZ, VFAFI, VPSFT 79 ATSV, AKUT, CRF, FFVFF, GRTV, GPS, KAGFL, KVSGTS, LSCV, LVSPA, OCARE, SHTSCH, SPSCHF, SPANE, STS, TSBB, TSCHE, TSCHO, TVKFR, TVKLU, TVFRA, TVFRU, TVGRU, TVHOU, TVKU, TSVNW, TSVOW, TVRU, TVSGU, TVSTU, TVW, VAQZ, OCARE, FFVFF, TSCHBD, VFAFI, VPSFT